Das Budget wird höher, der Spirit soll bleiben
Dübendorf nach dem Aufstieg
Die unverhoffte Rückkehr in die höchste Amateurliga MHL bringt dem EHCD Mehraufwand punkto Kaderplanung. Der Sportchef ist aber guter Dinge.
Genau ein Jahr und zwei Tage. So lange dauerte es, bis der EHC Dübendorf nach dem Abstieg aus der MHL in die höchste Amateurliga zurückkehrte. Mit dem 6:2-Sieg gegen Wiki-Münsingen in Bern wurde der direkte Wiederaufstieg am Samstag Tatsache.
Eine Woche vorher, nach der Niederlage in der Ostschweizer Finalserie gegen Wetzikon, waren im EHCD gleichermassen Wehmut und Demut auszumachen. Man war nach einer guten Saison zwar leicht enttäuscht über den (vermeintlich) verpassten Aufstieg, fand sich aber rasch damit ab, den Wiederaufbau in der 1. Liga noch eine Saison fortzuführen. Das Team dafür hätte er praktisch beisammen gehabt, sagt Sportchef Urs Wüst. Nun gehört der EHCD doch wieder zur MHL.
Wüst freute sich vor allem darüber, dass ihn viele Gratulationen von anderen MHL-Equipen erreichten. Für ihn bedeutet der Aufstieg aber gerade punkto Kaderplanung Mehrarbeit. Tatsache ist: Rund die Hälfte der aktuellen Equipe hatte zuvor ligaunabhängig bereits zugesagt. Weitere Details oder Namen gibt der Klub noch nicht bekannt – schliesslich laufen in dieser Woche noch Spielergespräche. Wüst spricht diesbezüglich von «positiven Zeichen».
