Der UHC Uster macht es spannend bis zum Schluss
Knappe Entscheidung
Nochmals eine emotionale Achterbahnfahrt für den UHC Uster. Erst im siebten Spiel der Playout-Serie gegen Basel ist der Ligaerhalt in der NLA auf sicher.
Der UHC Uster hat es in der Playout-Serie gegen Basel noch einmal spannend gemacht – und erst im siebten Spiel den Ligaerhalt in der NLA sichergestellt. Nach einer 4:5-Niederlage im heimischen Buchholz, setzten sich die Ustermer auswärts mit demselben Resultat durch.
Nach einem Weitschusstreffer Jacob Kauppinens sowie einem Kontertor Marcel Arnets führten die Ustermer am Sonntag mit 2:0 nach dem ersten Drittel. Im zweiten Abschnitt gelingt den Basler zweimal der Anschlusstreffer zum 1:2 respektive 2:3. Es scheint trotzdem alles gut zu kommen. Vor allem nachdem Yves Klöti und Pascal Schmuki jeweils im Powerplay den Vorsprung bis zur 44. Minute auf 5:2 ausbauen.
Tatsächlich finden die Basler bis zweieinhalb Minuten vor der Schlusssirene nicht die passende Antwort. Als dann aber innert 33 Sekunden zwei Treffer zum 4:5 gelingen, werden die Nerven der Ustermer Anhänger nochmals strapaziert.

Torhüter Nicola Brütsch rettet aber spektakulär gegen Basels Kristian Lamminen. 35 Sekunden vor dem Ende setzt schliesslich Frederik Bisgaard den Ball übers Gehäuse, sodass die grosse Jubelparty in den Reihen der Ustermer beginnen konnte.
Spiel aus der Hand gegeben
Die Serie hätte aber tatsächlich auch anders enden können. Vor allem weil die beiden Partien vom Wochenende ähnlich verlaufen waren.
Genauso 2:0 für Uster hatte es da nach den ersten 20 Minuten geheissen. Und als Topskorer Claudio Schmid und Filip Karlsson per Shorthander die Führung auf 4:1 ausbauten (43.), schien der Klassenerhalt förmlich greifbar.
Nur: Basel benötigte gerademal 45 Sekunden, um mit zwei Toren in die Partie zu finden. Zur endgültigen Wende kam es dann in den letzten acht Minuten, in denen zunächst Krähenbühl einen Ball trocken ins Netz schlenzte, und dann Koskinen entscheidend zum 5:4 traf.
