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Wigger hält lange an der Spitze mit

Der Gibswiler Nicola Wigger sorgte am Engadin Skimarathon für das beste Oberländer Resultat.

Tatzelwurm im Schneetreiben: Das Feld des Engadin Skimarathon vor dem Schloss Crap da Sass in Surlej.

Foto: Keystone

Wigger hält lange an der Spitze mit

Oberländer Spitzenränge im Engadin

Er prägte das Rennen mit, doch am Ende verpasste Nicola Wigger das Podest am Engadin Skimarathon. Dafür gab es Podestplätze in Alterskategorien.

30 Jahre ist es her, seit Sylvia Wigger-Honegger ihren zweiten Sieg am Engadin Skimarathon feierte und dabei auch noch einen Streckenrekord aufstellte.

So erfolgreich wie die Gibswilerin ist ihr Sohn Nicola Wigger zwar noch nicht. Doch der 22-Jährige B-Kaderathlet bestimmte am Sonntag das Tempo in der Spitzengruppe lange mit. Rund drei Kilometer vor dem Ziel musste er zusammen mit Fabrizio Albasini abreissen lassen – schliesslich wurde Wigger Sechster.

Für die rund 40 Kilometer auf verkürzter Strecke benötigte er 1:46:15 Stunden und kam gut anderthalb Minuten nach dem norwegischen Sieger Magne Haga ins Ziel – als drittbester Schweizer notabene nach Dario Cologna (4.) und Albasini (5.).

Weber mit Fokus auf Weltcup

Bei den Frauen war Celia Rüegg die beste Oberländerin. Die 20-jährige Hinwilerin lief in 2:14 Stunden auf den 38. Rang. Ihr Rückstand auf Siegerin Giuliana Werro betrug rund eine Viertelstunde.

Prominente Abwesende war die Hinwilerin Anja Weber. Sie war 2023 Dritte geworden und hatte vor einigen Wochen noch mit einer Teilnahme geliebäugelt. Doch die A-Kaderathletin legt den Fokus auf den Weltcup, wo am Dienstag im norwegischen Drammen Sprintrennen anstehen. Die 22-Jährige will ihre gute Form nutzen – vor einer Woche hatte sie in Lahti mit einem 15. Rang ihr bisheriges Weltcup-Bestresultat erreicht.

Adetswiler siegt im Halbmarathon

Oberländer Spitzenresultate gab es im Engadin in einigen Altersklassen. Bei den Masters 7 wurde der Ustermer Urban Schumacher in 2:10:43 Stunden Dritter. Toni Patt (Russikon) verpasste bei den Masters 6 das Podest in 2:11:18 als Vierter um nur neun Sekunden. Und bei den Masters 9 lief Ueli Messikommer (Seegräben) in 2:33:27 Stunden auf den 5. Rang.

Über die Halbmarathondistanz entschied Max Trachsler die 20 Teilnehmer umfassende Kategorie Masters 11 für sich. Der Adetswiler mit Jahrgang 1943 benötigte für die rund 10 Kilometer 1:09:13 Stunden. Bei den Masters 1 wurde Janine Kopf (Dübendorf) in 1:01:48 Stunden Vierte – 24 Sekunden hinter dem Podest.

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