Jetzt liegt Laupen im Hintertreffen
2:8 im dritten Viertelfinalspiel
Ausgerechnet im ersten Heimspiel der Playoff-Viertelfinalserie gegen die Kloten-Dietlikon Jets kassiert der UHC Laupen eine deutliche Niederlage.
Nach dem sensationellen Startsieg und der knappen Niederlage im zweiten Spiel haben die NLA-Frauen des UHC Laupen nun erstmal das kassiert, was ihnen vor Beginn der Viertelfinalserie gegen die Kloten-Dietlikon Jets prognostiziert hatten: eine klare Niederlage. 2:8 hiess es am Ende in der Walder Elba-Halle. Damit liegen die Laupnerinnen nun erstmals in der Best-of-7-Serie in Rückstand.
«Ob 2:8 oder 3:4, verloren ist verloren», fand Torhüterin Pascale Mir. «Uns fehlte heute die Effizienz in einem chaotischen Spiel. Das war Pingpong-Unihockey, aber kein schönes.»
Misslungener Start
Ausgerechnet im ersten Heimspiel dieser Viertelfinalserie verschliefen die Laupnerinnen das Startdrittel. Dem Team von Trainer Yves Kempf fehlte die Überzeugung, und es schien fast, als hätten die Gäste mehr Willen als das Heimteam. Die Laupnerinnen bekundeten vor allem in der Defensive Mühe. Sie waren nicht genug nah an ihren Gegnerinnen dran, um die Pässe und Schüsse der Unterländerinnen zu unterbinden. Weil Alena Holst immerhin eine der wenigen Laupner Chancen zum zwischenzeitlichen 1:1 nutzte (15.), blieben die Gastgeberinnen im Spiel.
Und im Mitteldrittel, das Laupen mit einem 1:3-Rückstand in Angriff genommen hatte, verfügten die Oberländerinnen über genügend Chancen, um die Partie auszugleichen. Aber zum wiederholten Mal in dieser Saison erwies sich die Laupen-Offensive als äusserst ineffizient. Beste Chancen vergaben die Stürmerinnen, was es den Jets erlaubte, den Vorsprung bis zum Drittelsende auf 5:1 auszubauen.
Eine ungewohnte Rolle
Diesen Vorsprung verteidigten die Titelverteidigerinnen im Schlussdrittel, indem sie sich zurückzogen und auf Konter lauerten. Damit nahmen sie den im Normalfall konterstarken Laupnerinnen den Wind aus den Segeln. Gegen ein Topteam viel Ballbesitz zu haben, war für Laupen ungewohnt – und die Jets hatten mit Störaktionen gegen den Laupner Aufbau ein leichtes Spiel. Lediglich ein Treffer gelang den Oberländerinnen noch – zu wenig, um überhaupt noch an eine Wende denken zu können.
Am Mittwoch steht das nächste Heimspiel an. Es ist die nächste Chance für die Laupnerinnen, vor eigenem Publikum zu beweisen, dass sie die Jets nicht nur in einzelnen Spielen, sondern über eine ganze Serie hinweg fordern können.
