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Die Riders legen eine ungeahnte Serie hin

Die Floorball Riders brauchen nur noch einen Sieg zum Klassenerhalt in der NLA.

Malin Brolund setzt zum Jubeln an: Die Schwedin war am Wochenende eine wichtige Figur in den Reihen der Floorball Riders.

Foto: PD

Die Riders legen eine ungeahnte Serie hin

3:0-Führung im NLA-Playout

Drei Spiele, drei Siege: Den Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti gelingt im Abstiegskampf das, was sie die ganze Saison nie schafften.

Nur gerade zwei Siege hatten die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti in der Qualifikation geholt. In den Playouts nun aber legen sie eine Erfolgsserie hin. 7:2 und 10:7 gewannen die Oberländerinnen am Wochenende gegen Aergera Giffers und haben sich mit der 3:0-Führung in der Best-of-7-Playout-Serie in eine komfortable Situation gebracht. Ein Sieg fehlt den Riders noch, um die Saison versöhnlich mit dem Ligaerhalt zu beenden.

Eine zentrale Figur in den Reihen der Oberländerinnen war Malin Brolund. Am Samstag sorgte die Schwedin im Heimspiel vor 395 Zuschauern in der 2. Minute für das 1:0 – die Führung gaben die Riders danach nie mehr aus den Händen. Brolund schoss zwei weitere Treffer, aber auch Topskorerin Annina Faisst beteiligte sich mit drei Toren am 7:2-Erfolg. Eng wurde es lediglich, als die Gäste in der 30. Minute ein Powerplay zum zwischenzeitlichen 1:2 nutzten. Bis zur zweiten Pause bauten die Oberländerinnen aber ihren Vorsprung auf 4:1 aus.

Schützenfest im Schlussabschnitt

Ausgeglichener war die Partie vom Sonntag, in der Giffers vor allem zu Beginn ein starkes Lebenszeichen von sich gab und nach dem ersten Drittel nicht unverdient 4:2 führte. Im Mittelabschnitt drehten die Oberländerinnen dann aber wieder auf. Brolund – sie traf am Sonntag viermal – gelang der Ausgleich in der 29. Minute.

Zu Beginn des Schlussabschnitts ging Giffers zwar erneut in Führung, per Doppelschlag drehten Faisst und Lena Fleischlin die Partie aber wenig später. Mit der erstmaligen Führung in der 44. Minute (6:5) war der Bann gebrochen. Die zuvor defensiv soliden Gastgeberinnen gingen mehr Risiken ein und wurden dafür bestraft von den Riders, die sechs ihrer zehn Treffer im letzten Abschnitt schossen.

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