Uster bleibt unter Zugzwang
Weiter in Rückstand
Der UHC Uster kann in den Playouts gegen Basel das Gröbste verhindern. Nach einer weiteren Niederlage verkürzt er im dritten Spiel der Serie auf 1:2.
Eine weitere Niederlage wäre nur schwierig zu verkraften gewesen. Doch der UHC Uster konnte die dritte Playout-Partie der Best-of-7-Serie gegen Basel 4:3 für sich entscheiden.
Wende im mittleren Abschnitt
Die Basis zum Erfolg wurde durch ein starkes Mitteldrittel gelegt, indem die Gäste einen 1:2-Rückstand in einen 4:2-Vorsprung korrigierten. Besonders bemerkenswert war der vierte Ustermer Treffer durch Pascal Schmuki, der den Ball tatsächlich unmittelbar vor der Pausensirene aus der eigenen Zone ins Tor spedierte.
Der dritte Abschnitt war von der sichtlich intensiver und körperbetonteren Spielweise der Basler geprägt. Uster, NLA-Tabellenletzter nach der Qualifikation, behielt jedoch einen kühlen Kopf und liess selbst bei Unterzahlsituationen nichts anbrennen.
Am Ende gelang den Gastgebern nur noch acht Sekunden vor dem Ende das Anschlusstor. Eine letzte Freistosschance blieb hingegen ungenutzt.
Nicht minder dramatisch war schon am Samstag der zweite Playout-Vergleich in der Buchholz-Halle, in dem schliesslich Basel als glücklicher 4:3-Sieger im Penaltyschiessen jubeln konnte, verlaufen. Entschieden war das Duell erst nach dem 16. Versuch.
2:2 hatte es nach 60 Minuten gestanden, wobei Schmuki beide Treffer fabrizierte. Hinterher mussten sich die Ustermer aber vor allem über die zahlreichen ungenutzten Abschlussgelegenheiten in der Overtime ärgern.
