Laupen düpiert den grossen Favoriten
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Den NLA-Frauen des UHC Laupen gelingt im ersten Viertelfinal-Duell gegen Kloten-Dietlikon eine faustdicke Überraschung.
Die Zuschauer in der Klotener Stighag-Halle trauten ihren Augen nicht. 6:0 (!) stand es für den UHC Laupen nach 50 Minuten. Auf der Gegenseite? Die aktuellen Meisterinnen und frischgebackenen Cupsiegerinnen von Kloten-Dietlikon.
Diese kamen tatsächlich in der Schlussphase mit einer zusätzlichen Feldspielerin anstelle der Torfrau nochmals auf 4:6 heran. Doch Kristyna Bachmaierova (ihr drittes Tor) und Tamara Fritschi machten die Sensation perfekt – 8:4.
«Es fühlt sich an wie ein Meister- und Cuptitel», sagte Laupens Keeperin Pascale Mir deshalb nicht von ungefähr.
Unlängst noch ein Debakel erlebt
Dabei muss man sich vorstellen. Erst unlängst waren die Oberländerinnen gegen den turmhohen Favoriten, gegen den sie noch überhaupt nie ein Spiel gewonnen hatten, mit 2:16 abgefertigt worden.
Jetzt müssten wir eigentlich zusammenpacken und heimgehen.
Pascale Mir, Torhüterin UHC Laupen
Im ersten Spiel der Viertelfinal-Serie (best of 7) sollte Laupen nun aber fast alles gelingen. Der Qualifikationssiebte überraschte Kloten-Dietlikon bereits im ersten Drittel zweimal, sodass Torfrau Mir konstatierte: «Jetzt müssten wir eigentlich zusammenpacken und heimgehen.»
Doch das Laupner Märchen nahm seine Fortsetzung. Und nach dem mittleren Abschnitt führte der Aussenseiter sogar 4:0.
So quasi unter Dauerbeschuss war Laupen dann in den letzten zehn Minuten, in dem die wütenden Jets alles nach vorne warfen, die Niederlage aber nicht mehr abwenden konnten.
Ohnehin ist der Sieg der Laupnerinnen von besonderer Natur. Im 18. Anlauf seit dem Aufstieg in die NLA konnten sie erstmals überhaupt ein Playoff-Spiel gewinnen.
