Zu viele Fehler für eine Überraschung
Als Letzter in Playouts
Der UHC Uster beendet die NLA-Qualifikation mit einem Sieg und einer Niederlage.
Der UHC Uster unterliegt im letzten Spiel der Qualifikation gegen Titelaspirant Rychenberg Winterthur 4:7. In der lange Zeit offenen Partie leistete er sich aber den einen oder anderen Fehler zu viel.
Damit ist auch klar: Als NLA-Tabellenletzter treffen die Ustermer in den Playouts auf Basel.
Das Duell gegen Rychenberg war zumindest durchaus gefällig. Dabei eröffnete Pascal Schmuki sogar das Skore, der Leader korrigierte aber den Rückstand noch im ersten Drittel in eine 3:1-Führung. Die Ustermer zeigten im mittleren Abschnitt aber eine Reaktion und schafften durch Claudio Schmid zur Spielmitte mit einem Schlenzer ins rechte hohe Eck den Anschlusstreffer.
Im zuweilen etwas hektischen Schlussdrittel zogen die Rychenberger dann zwischenzeitlich auf 6:2 davon, ehe den Gastgebern nochmals etwas Resultatkosmetik gelang.
Gegen Waldkirch nie in Gefahr geraten
Bereits am Samstag hatten die Ustermer den UHC Waldkirch-St. Gallen klar 8:1 bezwungen. Im Vergleich zur Vorwoche gegen Langnau (4:6), liessen sie aber dieses mal nach einer 5:0-Führung, im dritten Drittel nichts mehr anbrennen. Einen grossen Anteil daran hatte insbesondere der stark agiernde Torhüter Nicola Brütsch.
Im Startabschnitt trafen zunächst Josia Pfister (13.) und Tobias Ledergerber (16.) nach einer schönen Kombination (16.) für die Gäste. Es folgte eine Druckphase der Ostschweizer, die allerdings ohne entsprechenden Ertrag blieb. Effizienter war da der UHC Uster, der durch Daniels Janis Anis, Schmid und erneut Pfister weiter davon zog. In der 49. Minute musste dann auch Brütsch erstmals hinter sich greifen. Nur 36 Sekunden später stellte allerdings Joona Alatorvinen den alten Abstand wieder her. Und Uster liess auch in der Schlussphase nicht nach, was mit zwei weiteren Toren belohnt wurde.
