Wetzikon hat stets eine Antwort
Playoff-Erfolg für EHCW
Dem EHC Wetzikon gelingt ein Auftakt nach Mass in die Halbfinal-Serie. Der Oberländer Erstligist besiegt Prättigau-Herrschaft auswärts 4:2.
Der EHC Wetzikon startet erfolgreich in den Playoff-Halbfinal (best-of-5) gegen den HC Prättigau-Herrschaft. Er siegt in der Eishalle Grüsch vor 430 Zuschauern nach einem starken Auftritt mit 4:2 Toren.
Der Oberländer Erstligist vermochte nahtlos an die zuletzt gegen Luzern gezeigte gute Leistung anzuknüpfen und hatte die Partie praktisch jederzeit im Griff. Er hatte nur einen kurzen Schreckmoment zu überstehen, als die Bündner zwei Minuten vor Schluss ihren Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzten und durch Ivo Knuchel auf 2:3 verkürzen konnten.
Das Déjà-vu bleibt aus
Da wurden – wohl nicht nur bei den Fans – Erinnerungen wach an die erste Partie in der Qualifikation gegen diesen unbequemen Gegner, als dieser mit zwei Treffern in der Schlussminute einen 2:3-Rückstand noch in einen 4:3-Erfolg drehen konnte. So weit kam es diesmal aber nicht. Die Wetziker reagierten postwendend und trafen 15 Sekunden später ins leere Tor zum verdienten 4:2-Sieg.
Die Oberländer starteten konzentriert in die Partie und überstanden nicht nur einen frühen Ausschluss unbeschadet, sondern sie schlossen ein gutes Powerplay in der 15. Minute durch Siro Rutzer erfolgeich zur 1:0-Führung ab.
Thomas Büsser rückte dann die klare Überlegenheit seines Teams zwei Minuten später mit einem herrlichen Weitschuss zum 2:0 ins rechte Licht.
Ein ständiges Hin und Her
Zu Beginn des Mitteldrittels fassten die Besucher eine weitere Strafe, welche dann prompt von Andreas John zum 1:2-Anschluss ausgenützt werden konnte. Bis zur zweiten Pause machten die Wetziker mehrheitlich Druck, vermochten jedoch selbst klarste Chancen nicht in weitere Tore umzumünzen.
Im Schlussabschnitt schliesslich wogte die Partie hin und her. Aber es war der EHCW, welcher den vermeintlich vorentscheidenden Treffer zum 3:1 durch Daneel Kent erzielen konnte.
Weil das Team von Roger Keller danach eine vierminütige Überzahl nicht auszunützen verstand, wurde es nach dem 2:3-Anschluss kurz vor Spielende noch unnötig spannend.