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Das sind die Gegner von Sauber

Für einmal sind die Letzten die Ersten: Das sind die neuen Boliden der Formel-1-Teams.

Jetzt wird enthüllt: Die Formel-1-Teams präsentieren im Februar die Autos für die neue Saison.

Archivfoto: Nicolas Zonvi

Das sind die Gegner von Sauber

Vor der Formel-1-Saison

Anfang März beginnt die Formel-1-Saison – im Februar zeigen die Teams ihre neuen Autos. Das sind die Konkurrenten des Hinwiler Sauber-Teams.

Am 5. Februar präsentierte das Hinwiler Sauber-Team den C44, mit dem es in der Formel-1-Saison 2024 starten wird. Auch die Konkurrenz war über den Winter nicht untätig. Hier sind die Boliden der Sauber-Gegner:

Red Bull

Der Titelverteidiger machte am Abend des 15. Februar den Abschluss des Präsentationsreigens. Grosser Diskussionspunkt vor dem Event: Die Untersuchung gegen Teamchef Christian Horner, dem Fehlverhalten vorgeworfen wird. Grosser Diskussionspunkt danach: Der RB20. Für die Konkurrenz sei er ein «Holy Shit»-Moment, schreibt ein Fachportal. Und auf den ersten Blick fragt man sich: Wo sind eigentlich die Lufteinlässe der Seitenkästen hingekommen?

Mercedes

2023 war das erste sieglose Jahr für Mercedes seit 2011. Am 14. Februar enthüllte das Team den W15, mit dem 2024 alles besser werden soll. Es ist der letzte Mercedes, in dem Lewis Hamilton vor seinem Wechsel zu Ferrari sitzt. Und der W15 trägt eine neue Bemalung – eine Kombination aus Silber und Schwarz.

McLaren

Gegen Ende des letzten Jahres war McLaren einer der Hauptgegner von Red Bull. Mit dem am 14. Februar vorgestellten MCL38 wollen Lando Norris und Oscar Piastri diesmal von Beginn weg um Siege mitfahren können.

Ferrari

Seit Kimi Räikkönen 2007 ist kein Ferrari-Pilot mehr Weltmeister geworden. Das Auto für den nächsten Versuch präsentierte die Scuderia am 13. Februar. Auf dem traditionellen Rot sind neuerdings gelbe und weisse Streifen angebracht. Vielleicht ist das ja ein gutes Omen – das Design ist angelehnt an jenes, mit dem Ferrari im letzten Jahr die 24 Stunden von Le Mans gewann.

Aston Martin

In der letzten Saison fiel Aston Martin nach starkem Start immer weiter zurück. Das soll Altmeister Fernando Alonso mit dem am 12. Februar vorgestellten AMR24 nicht mehr passieren. Grün bleibt die Farbe der Hoffnung für das Team, das sein Werk in Silverstone in den letzten Jahren stark ausgebaut hat.

RB

Am 9. Februar zeigte jenes Team sein neues Auto, das namenstechnisch in dieser Saison wohl für die grösste Verwirrung sorgen wird. Früher hiess das Schwesterteam von Red Bull einmal Toro Rosso, zuletzt nannte es sich Alpha Tauri. Und nun will es tatsächlich «Visa Cash App RB Formula One Team» genannt werden. RB steht übrigens für den offiziellen Firmennamen Racing Bulls. Man darf also getrost den benutzen, wenn man über dieses Team spricht oder schreibt. Das Auto nennen sie den «VCARB 01» – und es ist das erste, das nicht zu grossen Teilen schwarz ist.

Alpine

Alpine wechselte während der letzten Saison die Führungscrew aus – und auch das am 7. Februar präsentierte neue Auto mit der Bezeichnung A524 ist runderneuert. Und es zeichnet sich immer stärker ab: Die Lieblingsfarbe der Ingenieure ist schwarz. Denn dafür muss man das Auto nicht anmalen – und spart Gewicht.

Williams

Das drittälteste Team der Formel 1 zeigte am 5. Februar einen neuen Anstrich – am letztjährigen Auto. Am neuen Boliden, dem FW46, werde noch mit Hochdruck gearbeitet, sagte Teamchef James Vowles an der Präsentation. Unter dem ehemaligen Mercedes-Ingenieur, der vor einem Jahr übernahm, soll Williams wieder wachsen, um zurück zu altem Glanz zu finden.

Haas

Letzter in der Konstrukteure-WM 2023, dafür am 2. Februar vor allen anderen bei der Präsentation des neuen Autos: Das amerikanische Haas-Team hat einiges an Boden gutzumachen. Die wichtigste Neuerung ist personeller Natur. Teambesitzer Gene Haas ersetzte den beliebten Teamchef Günther Steiner durch den bisherigen Leitenden Ingenieur Ayao Komatsu. Der Japaner dürfte punkto Spektakelfaktor die Fussabdrücke des Südtirolers nicht ausfüllen – ein Schönredner ist aber auch er nicht. «Das neue Auto ist besser, aber nicht gut genug», sagte er schon bei einem der ersten Auftritte in seiner neuen Rolle.


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