So reicht es dem EHC Dübendorf nicht
Niederlage in Wil
Die Glattaler verlieren die zweite Playoff-Viertelfinalpartie in Wil und kassieren den Ausgleich in der Serie.
Erstliga-Qualifikationssieger Dübendorf verliert den zweiten Playoff-Viertelfinal in Wil 2:4 und muss den Ostschweizern in der Best-of-5-Serie den Ausgleich zugestehen.
Das Publikum in Wil konnte sich schon früh auf einen langen Abend einstellen: Schon nach knapp zwei Minuten ging die Plexiglasscheibe hinter dem von Noah Paixao gehüteten EHCD-Tor in die Brüche und musste ersetzt werden.
Erst weit über eine halbe Stunde später ging die Partie weiter – und sie nahm für die Dübendorfer keinen guten Verlauf. Ihr Spiel lief nur harzig, sie agierten fehlerhaft und hatten nur selten Druckphasen. Und gingen sie einmal in die Offensive, fruchteten ihre Bemühungen kaum, weil die Gastgeber solidarisch verteidigten, sich in die Schüsse warfen und vor allem in kämpferischer Hinsicht überzeugten.
Das 3:0 der Wiler in der 46. Minute entpuppte sich deshalb bereits als Entscheidung. Scott Halberstadt verkürzte zwischenzeitlich zwar auf 1:3, nur eine Minute später aber fiel der vierte Wiler Treffer. Lars-Kevin Spillmanns 2:4 kam 68 Sekunden vor Schluss und damit zu spät.
Schon da war klar: Am Samstag im dritten Spiel im heimischen «Chreis» muss eine Steigerung her – sonst reicht es den Dübendorfern nicht für die nächste Runde.