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Am Ende ging es doch noch ohne Zittern

Fast schenkte der EHC Wetzikon im zweiten Playoff-Viertelfinalspiel noch eine 4:1-Führung her. Aber nur fast.

Leeroy Rüsi traf zwar nicht selber, er trug aber mit drei Assists zum Wetziker Auswärtssieg bei.

Archivfoto: David Kündig

Am Ende ging es doch noch ohne Zittern

EHCW braucht noch einen Sieg

Erstligist EHC Wetzikon gewinnt auch das zweite Spiel der Playoff-Viertelfinalserie gegen Luzern.

Dem EHC Wetzikon fehlt nur noch ein Sieg zum Einzug in den Playoff-Halbfinal. Nach dem 6:3-Sieg in Luzern liegen die Wetziker in der Best-of-5-Viertelfinalserie 2:0 in Front.

Plötzlich drohte dem EHCW der Sieg noch zu entgleiten. Nach zwei schnellen Toren zu Beginn des letzten Drittels von Lars Mathis und Ari Hochheuser führte er 4:1 und schien auf Kurs Richtung sicherem Auswärtserfolg. Doch die Luzerner drehten nach einem Time-out noch einmal auf. Nur 13 Sekunden dauerte es bis zum 2:4, und in der 49. Minute kamen sie gar auf 3:4 heran. Da war es um die Souveränität des EHCW und die erhoffte ruhige Schlussphase geschehen. Mehrfach standen die Gastgeber dem Ausgleich nahe.

Doch als eine hitzige Schlussphase drohte, machten Noel Siren (56.) und Denis Vrabec (58.) die Hoffnungen der Gastgeber zunichte. Noch bevor diese ihre Schlussoffensive einläuten und den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzen konnten.

Nach 90 Minuten war auch Ryffel geschlagen

Die Luzerner hatten das erste Tor des Abends erzielt – dies, nachdem EHCW-Torhüter Fabian Ryffel fast 90 Minuten lang in dieser Viertelfinalserie unbezwungen geblieben war. Kurz nach Ablauf einer Strafe gegen den Wetziker Pascal Blaser kassierte Ryffel das 0:1.

Der Treffer schien so etwas wie die Initialzündung für die Wetziker, die bis dahin zwar mehr vom Spiel hatten, aber zu wenig zwingend gewesen waren. Ari Hochheuser sorgte mit einem Energianfall dafür, dass die Luzerner Führung nur gerade 93 Sekunden währte. Fünf Minuten später schoss Thomas Büsser den EHCW per Direktabnahme in Front.

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