Blaues Knie, Medaille kaputt – und doch die «pure Freude»
Natalie Maag nach der Rodel-WM
Wie die Wernetshauserin Natalie Maag ihre WM-Silbermedaille feierte und ob sie verpasstem Gold nachtrauert, erzählt die 26-Jährige im Interview.
Natalie Maag, mit Silber im Sprint und dem 7. Rang im Einer waren Sie an der WM so gut wie noch nie. Haben Sie am Sonntag in Altenberg noch ausgiebig gefeiert?
Natalie Maag: Nein, es war die schlechteste WM-Party, die ich je erlebt habe (lacht). Am Freitag nach dem Sprint haben wir zwar schon angestossen, aber ich wollte am Sonntag eigentlich so richtig feiern. Gerade auch nachdem die Party der Männer am Samstag offenbar bis fünf oder sechs Uhr morgens gedauert hatte. Aber dann machte am Sonntag die Festwirtschaft an der Strecke schon früh dicht. Wir sassen dann zwar noch in einer Hotellobby zusammen, aber es war nicht das Gleiche. Die Siegerehrung am Freitag konnte wegen eines Sturms auch nicht stattfinden, ich erhielt die Medaille erst am Sonntag. Und dann war sie auch noch kaputt, sie ist aus Glas, und eine Ecke ist abgebrochen. Ich werde aber eine neue erhalten.
Gefreut über den Erfolg haben Sie sich natürlich trotzdem. Was war der emotionalste Moment für Sie?

