Warum ihre Steigerung unsichtbar ist
Wernetshauserin vor der WM
Natalie Maag hat einen neuen Weg eingeschlagen – in den Resultaten schlägt sich das noch nicht nieder. Ändert sich das an der WM in Altenberg?
Sie führt fein säuberlich Buch. 152 Fahrten hat Natalie Maag mit ihrem Rennrodel bis Ende letzter Woche in diesem Winter absolviert. 51 davon in Altenberg – also auf jener Bahn, auf der diese Woche die Weltmeisterschaften stattfinden. Mehrere Trainingslager absolvierte Maag mit der deutschen Equipe in Altenberg in dieser Saison.
Was auf sie zukommt, weiss die Wernetshauserin deshalb ganz genau: «Da musst du arbeiten auf dem Schlitten und präzis fahren, das liegt mir. Es ist eine lässige Bahn.»
Und Maag weiss auch, dass sie dort richtig schnell sein kann. An den deutschen Meisterschaften Ende Dezember fuhr sie ausser Konkurrenz mit – und wäre sie nicht Schweizerin, hätte sie den Meistertitel geholt. Den sicherte sich mit Anna Berreiter keine Unbekannte, sondern die Weltmeisterin der letzten Saison und Olympia-Silbermedaillengewinnerin von 2022.
