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Laupens Rechnung geht nicht auf

Laupens NLA-Unihockeyanerinnen ergriffen eine spezielle Massnahme, um sich im Kampf um Rang 4 einen Vorteil zu verschaffen. Doch das Vorhaben misslang.

Tamara Fritschi und der UHC Laupen kassierten zwei klare Niederlagen.

Archivfoto: Christian Merz

Laupens Rechnung geht nicht auf

Zwei Spiele, null Punkte

Eigentlich wollte der UHC Laupen im Kampf um den 4. Rang bleiben. Die Oberländerinnen griffen zu besonderen Mitteln – doch das ging daneben.

Für den UHC Laupen resultierten am Wochenende zwei Niederlagen. Eine davon nahmen die Laupnerinnen bewusst in Kauf – die andere schmerzt sie aber.

Am Samstag handelten sich die Oberländerinnen gegen Skorpion Emmental Zollbrück ein klares 2:10 ein – allerdings begannen sie bereits nach dem Startdrittel ihre Kräfte im Hinblick auf die Partie vom Sonntag gegen Chur zu schonen. Nach 20 Minuten lag Laupen 1:4 zurück. Zwar hatten die Oberländerinnen durchaus gute Momente, blieben aber vor allem offensiv zu ineffizient. «Ob die Rechnung aufgeht, sehen wir morgen», sagte Coach Yves Kempf.

Vehement und ineffizient

Sie tat es nicht. Gegen Tabellennachbar Chur wollte Laupen unbedingt punkten, um im Kampf um den 4. Rang weiterhin eine Rolle spielen zu können. Doch die Oberländerinnen verloren 2:6. Die Partie war allerdings ausgeglichener, als es das Resultat vermuten lässt. Die abwartenden und auf Konter lauernden Laupnerinnen gerieten zwar 0:1 und 1:2 in Rückstand. Alena Holst und Anouk Jonker fanden aber beide Male eine Antwort.

Als Laupen im zweiten Drittel etwas passiver wurde, nutzte dies Chur zu zwei Treffern. Im Schlussdrittel suchten die Oberländerinnen den Anschlusstreffer phasenweise vehement, aber auch zu überhastet. Sie scheiterten an ihrer Ineffizienz, während die Churerinnen zwei weitere Tore schossen.

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