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Uster weit weg von einer Überraschung

Der UHC Uster ist bei der 5:9-Niederlage gegen Meister Wiler-Ersigen schnell und deutlich in Rücklage.

Weggedrückt: Usters Claudio Schmid (rechts) gegen Jan Bürki von Wiler Ersigen.

Foto: Robert Pfiffner

Uster weit weg von einer Überraschung

Heimniederlage gegen Ligafavorit

Philipp Wyss

Für den UHC Uster gibt es beim 5:9 gegen Wiler-Ersigen nichts zu holen. Die NLA-Partie ist bereits nach dem Startdrittel entschieden.

Der UHC Uster startet mit einer 5:9-Heimniederlage gegen Wiler-Ersigen ins Jahr. Der Rekordmeister legte gleich im ersten Drittel vier Treffer vor und bekundete danach wenig Mühe, den Vorsprung bis zur Schlusssirene sicher zu verwalten.

Usters Doppeltorschütze Marcel Arnet sagte deshalb nicht von ungefähr: «Wir waren wie schon gegen GC zu Beginn nicht bereit. Dem müssen wir auf den Grund gehen.»

Klar ist: Liegt man gegen Wiler-Ersigen früh 0:4 im Hintertreffen, bedeutet das in der Regel wenig Gutes. Dies bekam auch Uster deutlich aufgezeigt. Die Gastgeber wussten dem amtierenden Meister im ersten Drittel wenig entgegenzusetzen und liess ihm nicht nur im Aufbau, sondern auch in der Zone vor dem eigenen Tor oftmals zu viel Raum, was die Emmentaler mit eindrücklicher Effizienz auszunutzen wussten.

Während Claudio Schmid sowie Jacob Kauppinen vor dem Wiler Tor Luftlöcher schlugen und Daniels Jānis Anis seinen Abschluss nach einem Konter geblockt sah, liessen der Reihe nach die Berner Tambini, Känzig und Persici auch das Skoreboard das spielerische Übergewicht ihres Teams dokumentieren.

Geschenk in der eigenen Zone

Da wäre dann die zusätzliche Hilfestellung in Form eines Ballverlusts vor dem eigenen Torraum, den Känzig zum 4:0-Pausenresultat verwertete, wirklich nicht mehr notwendig gewesen. Es hätte für die Ustermer angesichts des Wiler Metalltreffers durch Wyss allerdings noch schlimmer aussehen können (14.).

Apropos Metalltreffer: Mit einem solchen unterstrich Schmid nach nur 19 Sekunden im zweiten Drittel, dass man in den Reihen des Heimteams eine Reaktion zeigen wollte. Tatsächlich vermochte man im mittleren Abschnitt besser dagegenzuhalten und war immerhin dazu in der Lage, auf die weiteren beiden Gästetreffer jeweils mit einem eigenen erfolgreichen Abschluss zu reagieren.

In der 25. Minute sah Josia Pfister nach einem Sololauf seinen Schuss zwar von Wiler-Keeper Flury pariert, aber Kollege Schmid setzte den Abpraller zum 1:5 ins Netz. Schmid war mittels Assist auch beim zweiten Ustermer Treffer beteiligt, als es für einmal in den Emmentaler Reihen an Achtsamkeit fehlte und man Arnet zentral vor dem Tor unbedrängt abschliessen liess.

Ein Aufsteller in Unterzahl

Spannung sollte in dieser Partie allerdings nicht mehr aufkommen, denn die Gäste hatten die Sache auch im Schlussabschnitt im Griff und liessen sich bis zur 50. Minute drei weitere Treffer gutschreiben, unterbrochen durch ein sehenswertes Weitschusstor von Usters Yves Klöti zum zwischenzeitlichen 3:7.

Immerhin gab es für das Heimteam noch einen Aufsteller, als Arnet in Unterzahl den vierten Ustermer Treffer erzielen konnte (52.). Auf den Shorthander folgte noch ein Powerplaygoal durch Schmuki, das die Wiler eine Minute vor der Schlusssirene jedoch nicht mehr zu beunruhigen vermochte.

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