Sauber will doch nicht Sauber sein
Getöse um Teamname
In einem Monat präsentiert der Hinwiler Formel-1-Rennstall das Auto für die Saison 2024. «Sauber» dürfte darauf nicht stehen – zumindest nicht gross.
Es ist gewissermassen der Saisonstart vor dem Saisonstart, und die eingefleischten Fans dürften sich den Termin in der Agenda bereits dick markiert haben: Am 5. Februar präsentiert das Hinwiler Sauber-Team seinen neuen Formel-1-Boliden. Wobei dieser Satz nicht korrekt ist, wenn es nach der Marketingabteilung des Rennstalls geht. Denn das Team will sich nun doch nicht Sauber nennen. Obwohl Alfa Romeo nicht mehr Titelsponsor ist. Und obwohl man erst ab 2026 Audi-Werksteam ist.
Am Neujahrstag gab der Rennstall mit grossem Brimborium auf Social Media bekannt, man sei als «neue, frische Marke» am Start und heisse in den nächsten beiden Saisons «Stake F1 Team». Die entsprechende (englische) Medienmitteilung trieft vor Marketingsprech und Superlativen. Und bezüglich der Autopräsentation am 5. Februar in London versteigt man sich gar zur Aussage, man wolle «mit einer unglaublichen Show unsere volle neue Team-Identität enthüllen und den Wow-Faktor wieder in den Sport bringen».

