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Uster mit Akzent im Strichkampf

Der UHC Uster behält gegen Thurgau die Ruhe - im NLA-Kantonsduell gegen GC zieht er hingegen erneut den Kürzeren.

Immer wieder Claudio Schmid (links): Hier lässt sich der vierfache Ustermer Torschütze gegen Thurgau von Pascal Schmuki feiern.

Archivfoto: David Kündig

Uster mit Akzent im Strichkampf

Sieg und Niederlage

Der UHC Uster feiert mit dem 8:5 über Thurgau den vierten Saisonerfolg – gegen die Grasshoppers ist er hinterher allerdings chancenlos.

Philipp Wyss

Sechs Jahre wartet der UHC Uster nun schon auf Erfolgserlebnis gegen die Grasshoppers. An diesem Sonntagabend ist er bei der 2:9-Auswärtsniederlage aber weit davon entfernt dem Kantonsrivalen zu fordern.

Mit geradlinigem Spiel und schnellen Kombinationen führten die Stadtzürcher schon zur ersten Pause 4:0. Uster hat derweil durch Josia Pfister und Jan Kreienbühl nur zwei nennenswerte Offensivaktionen.

Coach Simon Meier versuchte mit einigen Umstellungen frischen Wind ins Spiel zu kriegen. Und tatsächlich fehlt bei einem Pfostenschuss von Daniels Janis Anis nur wenig. Erfolgreich sind allerdings wiederum die Grasshoppers, bei denen alleine Andri Kunz das Skore auf 6:0 ausbaut. Die Ustermer können derweil sogar bei ihren beiden Überzahlgelegenheiten keinen Profit ziehen.

Und an der Spielrichtung änderte sich auch im Schlussdrittel vorderhand nichts. Der Tabellenvierte baute den Vorsprung bis zur 55. Minute sogar auf 8:0 aus. Kurze Zeit später gelingt den Ustermern aber durch Marcel Arnet und Jacob Kauppinen mit einem Doppelschlag innert sieben Sekunden noch etwas Resultatkosmetik. Für den Schlusspunkt ist dann fünf Sekunden vor der Schlusssirene ausgerechnet der ehemalige Ustermer Timon Stäubli mit dem 9:2 besorgt.

Anschluss zum Playoff-Strich hergestellt

Tags zuvor sorgt Uster mit dem 8:5-Erfolg über Thurgau für ein wichtiges Lebenszeichen im Kampf um eine mögliche Playoff-Qualifikation.

Es sind allerdings zunächst einige starke Interventionen von Torhüter Nicolas Brütsch nötig, um gegen die aggressiv auftretenden Gäste nicht in Rückstand zu geraten.

Stattdessen bringt Filip Karlsson die Ustermer in Führung (10.). Es ist ein Tor mit Signalwirkung, kann doch Claudio Schmid die Führung noch im Startdrittel auf 3:0 ausbauen.

Die Thurgauer stecken aber auch in der Folge lange nicht auf – und kommen auf 2:4 und 4:5 heran. Es ist dann aber wiederholt Schmid bei einer Überzahlsituation, und Anis nach einem feinen Sololauf, die mit ihren Treffern zum 7:4 für Beruhigung in den Reihen der Ustermer sorgen, sodass der vierte Saisonsieg alsbald Tatsache ist.

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