Das Sauber-Geheimnis ist gelüftet
Neuer Teamname bekannt
Nun ist klar, wie der Hinwiler Rennstall für die nächsten beiden Jahre heisst. Der Name ist vor allem etwas: sperrig. Dafür gibt es frohe Kunde von Audi.
Alfa Romeo ist Geschichte, Audi noch nicht ganz Zukunft. In den nächsten beiden Saisons, bevor die Sauber Motorsport AG 2026 zum Audi-Werksteam wird, geht der Hinwiler Formel-1-Rennstall wieder mit dem Namen Sauber an den Start.
Seit heute ist auch bekannt, wie das Team offiziell heissen wird. Es ist ein äusserst sperriger und nicht wirklich eingängiger Name. Auf der am Vormittag publizierten offiziellen Teilnehmerliste für die Saison 2024 steht der Name «Stake F1 Team Kick Sauber».
Unveiling the grid for the 2024 @f1 season, this is your Official 2024 FIA Formula 1 entry list! pic.twitter.com/T3zivYdv1w
— FIA (@fia) December 15, 2023
Immerhin: Sauber ist vertreten – wenn auch ganz am Ende. Stake war letzte Saison schon im offiziellen Teamnamen «Alfa Romeo F1 Team Stake» vertreten – es handelt sich um eine Glücksspiel- und Sportwetten-Plattform. Auch Kick war schon dabei – die australische Streaming-Plattform ersetzte die «Stake»-Schriftzüge auf dem C43 in jenen Ländern, in denen Werbung für Glücksspiele verboten ist.
Sauber teilte mit, dass Kick sich die Namensrechte für das Chassis für die Jahre 2024 und 2025 erworben hat. Der Bolide für die nächste Saison wird offiziell «KICK Sauber C44» heissen.
Klar ist aber: Wie auch immer das Team offiziell heissen mag – man wird es künftig einfach wieder «Sauber» nennen.
Und ab 2026 dann Audi – daran bestehen nun auch keine Zweifel mehr. Die Gerüchte, der deutsche Hersteller könnte einen Rückzieher machen nach einem Wechsel in der Führungsetage, wurden nun öffentlich widerlegt. In einem Interview mit «handelsblatt.com» sagte der neue Audi-CEO Gernot Döllner: «Es gibt eine klare Entscheidung vom Vorstand, von den Aufsichtsräten von Audi und Volkswagen, dass Audi 2026 in die Formel 1 einsteigt. Der Plan steht.»
Audi wird also wie geplant Anfang 2024 weitere Anteile an Sauber übernehmen – derzeit gehören dem Hersteller bereits 25 Prozent, mutmasslich ist auch die nächste Tranche so gross.
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