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Uster ab Spielmitte ausser Rand und Band

Der nächste Tiefpunkt: Der UHC Uster muss sich sogar dem NLA-Letzten Chur 5:8 geschlagen geben.

Konsternation beim UHC Uster und Trainer Simon Meier nach der Heimniederlage gegen Chur.

Archivfoto: Christian Merz

Uster ab Spielmitte ausser Rand und Band

Die nächste Enttäuschung

Philipp Wyss

Der UHC Uster verliert sogar gegen NLA-Dauerschlusslicht Chur 5:8.

Die Situation für den UHC Uster spitzt sich zunehmend zu. Sogar gegen den NLA-Letzten Chur gibt es eine 5:8-Niederlage.

Das Desaster nimmt kurz nach Spielmitte seinen Lauf. Zweieinhalb Minuten nach dem Churer Ausgleich zum 3:3 bringt Timon Günthard bei einem Konter der Bündner den Richtung Ustermer Tor ziehenden Yanik Castelberg zu Fall. Churs Topscorer Martin Östholm lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen und bringt sein Team 4:3 in Führung.

Uster-Keeper Nicola Brütsch lässt sich dadurch zu einer Unbeherrschtheit hinreissen, den im Netz gelandeten Ball in Richtung des jubelnden Churer Spielerpulks zu werfen, was die Schiedsrichter mit einer 10-Minuten-Strafe und begleitender Zweiminutenstrafe ahnden.

Kalte Dusche für U21-Goalie

Als direkte Folge kommt U21-Keeper Yanick Richina zu seinem NLA-Debüt. Nur: Es dauerte gerade mal 28 Sekunden, bis der 20-Jährige ein erstes Mal hinter sich greifen muss, weil die Bündner auch im Powerplay erfolgreich sind. Ein Schock für die zuvor in Front gelegenen Ustermer.

Allerdings eröffnet das Heimteam dem Gegner schon in den ersten 30 Minuten infolge ungenauer Zuspiele mehrfach Konterchancen, und damit die Möglichkeit, die zweimalige Führung wettzumachen.

Nun: Wie würde das Ustermer Team reagieren? Vorerst erfreulich: Eine zweiminütige Überzahl zu Beginn des Schlussdrittels verwertet Claudio Schmid mittels eines Weitschusses zum Anschlusstreffer.

In der weiteren Folge kann Uster den Gegner vermehrt unter Druck setzen und auch Abschlusschancen kreieren. Doch wie aus dem Nichts landet der Ball in der 50. Minute nach einem Schlenzer von der Seitenbande durch Luca Castelberg erneut im Netz hinter Richina.

Usters Schmid hingegen trifft im kurz darauffolgenden Powerplay nur den Pfosten. Das Timeout mit anschliessender Herausnahme des Goalies drei Minuten vor dem Ende für einen sechsten Feldspieler bringt zwar noch drei Tore. Darunter sich jedoch auch zwei Bündner Empty-Netter.

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