Jetzt schnuppert sie erstmals «so richtig» Weltcup-Luft
Näniker Skicrosserin
Ihre Heimat ist der Europacup. Da verfolgt Natalie Schär ehrgeizige Ziele. In diesem Winter startet die junge Oberländerin aber auf höchster Stufe.
Extrem überraschend. So hat die neue Saison für Natalie Schär begonnen. Denn für die Nänikerin heisst es vorerst Weltcup statt Europacup.
Die C-Kader-Athletin hat sich in den internen Qualifikationsläufen unerwartet einen Platz im Schweizer Team für die zwei Rennen am Donnerstag und Freitag in Val Thorens ergattert. Besser als mit einer Reise ins französische Savoyen hätte der Winter für sie gar nicht beginnen können.
Schär freut sich, «mal richtig Weltcup-Luft zu schnuppern», wie sie sagt. Die Aussage bedarf allerdings einer Präzisierung. Schliesslich ist Schär in Arosa und Veysonnaz schon zweimal auf höchster Stufe gefahren. An Heimweltcups hat der Veranstalter jedoch zusätzliche Startplätze. Die Hürden waren für Schär also tiefer. «Jetzt darf ich dank meinen Leistungen fahren», freut sie sich.
