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Er setzt nicht mehr auf Sprints, sondern auf Ausdauer

Er gewann zwar ein Rennen, aber wirklich warm wurde Randy Krummenacher mit der MotoE nicht. Nun ist klar, was er nächste Saison macht.

Randy Krummenacher setzt künftig auf Langstreckenrennen.

Foto: PD/Alex Farinelli

Er setzt nicht mehr auf Sprints, sondern auf Ausdauer

Oberländer Töffpilot

Randy Krummenachers erste Saison in der MotoE war auch die vorerst letzte. Der Grütner hat sich gegen einen neuen Vertrag in der Elektro-Klasse entschieden.

Randy Krummenacher kehrt der MotoE-WM den Rücken. Der 33-Jährige Oberländer konzentriert sich im nächsten Jahr auf die Langstrecken-WM.

In der MotoE hatte der im Grüt aufgewachsene Krummenacher in der letzten Saison für das Team Dynavolt Intact GP debütiert. Ein Sieg, drei weitere Podestplätze und der 5. WM-Rang schauten dabei heraus.

Doch er liess schon kurz nach der Saison durchblicken, dass er nicht um jeden Preis in der MotoE weiterfahren will. Mit dem Sprintformat wurde er nie wirklich warm. «Der Aufwand ist sehr gross für zwei Sprints mit nur je acht Runden», sagte er nach Saisonende.

Die Langstrecken-WM ist ein emotionales Thema für ihn

Es überrascht deshalb nicht, dass Krummenacher zwei Angebote aus der MotoE ausschlug, wie er gegenüber «speekdweek.com» sagte, um sich künftig auf die Langstrecken-WM zu konzentrieren.

Letztere ist für ihn eine Herzenssache. Sein Vater Peter Krummenacher war in dieser Szene unterwegs. «Wenn ich dort Erfolge feiern könnte, dann würde mir das viel bedeuten», sagte Krummenacher vor einigen Jahren einmal. Im September nahm er erstmal am 24-Stunden-Klassiker Bol d’Or teil, die Kawasaki des französischen Privatteams Tati Beringer sah die Zielflagge aber wegen eines Motorschadens nicht.

Nun wird der mit seiner Familie in Italien lebende Oberländer eine Honda in der Superbike-Klasse fahren. Für welches Team, ist noch nicht spruchreif. Zudem könnte Krummenacher wie zuletzt auch weiterhin an nationalen Meisterschaften teilnehmen.

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