Kein Exploit an den Uster Games
Nächste Niederlage
Der UHC Uster bleibt nach einem 3:5 gegen Malans unter dem Playoff-Strich der NLA.
Bis zuletzt konnte der UHC Uster auf ein Punktgewinn hoffen. Dann gelang Malans-Angreifer Mike Jäger per Empty Netter zwölf Sekunden vor der Schlusssirene das entscheidende 5:3.
Über 400 Zuschauer besuchten das NLA-Duell im Rahmen der Uster Games, wobei dieses zuerst Schach-Charakter hatte. Beide Teams versuchten, das Zepter zu übernehmen – bis zur ersten nennenswerten Szene dauerte es trotzdem zehn Minuten. Nico Obrecht liess bei einem kurzen Antritt gleich drei Ustermer schlecht aussehen – und vollendete zum 1:0.
Nachdem Usters Marco Klauenbösch und der Malanser Markus Holenstein kurz nacheinander knapp verzogen hatten, spielte Josia Pfister unter Bedrängnis an der Bande einen sehenswerten Pass in den Lauf von Claudio Schmid, der keine Mühe hatte, den Ausgleich zu erzielen (14.).
Dass dieses Resultat weiter Bestand hatte, war Brütsch zu verdanken, der fünf Minuten vor der Sirene ein Mann-gegen-Mann-Duell mit Valentin Schubiger für sich entscheiden konnte.
Das ärgerliche 1:3
Im mittleren Abschnitt hatten die Bündner das Geschehen weitgehend im Griff. Der erneute Führungstreffer in der 24. Minute war aus Sicht des Heimteams trotzdem äusserst ärgerlich, weil der Ball bei einem Block Tobias Ledergerbers unglücklich von dessen Stockschaufel auf die Kelle Patrick Britts abgeprallt war, der dann nur noch zum nebenstehenden Christoph Camenisch zu schieben brauchte.
Dem nicht genug, erhöhte Malans kurze Zeit später in numerischer Überzahl sogar auf 3:1 (26.).
Der UHC Uster tat sich derweil bei einer Powerplay-Chance erheblich schwerer, bis Pascal Schmuki sehenswert mit einem Schuss ins hohe Eck wieder verkürzte (34.).
In der Folge agierten die Ustermer zwar wieder stilsicherer, ohne jedoch die ganz grossen Chancen zu kreieren. Nicht unbedingt in die Karten spielte ausserdem das 4:2 für Malans (42.).
Es war dann Claudio Schmid, der mittels schönem Weitschusstreffer nochmals die Hoffnung zurückbrachte (56.). Mit einem Time-out und die Herausnahme von Keeper Nicola Brütsch wurden noch die letzten Trümpfe ausgespielt – der erhoffte Effekt blieb aber aus.
