Nur der Ausgleich für Uster will nicht fallen
Knapp unterlegen
Der UHC Uster ist im NLA-Kantonsduell gegen Rychenberg Winterthur ein hartnäckiger Gegner. Dennoch setzt es eine 3:4-Niederlage ab.
Zumindest ein Punktgewinn wäre für das Team von Trainer Simon Meier mit etwas mehr Abschlussglück durchaus möglich gewesen. Tatsächlich erweist sich der UHC Uster beim 3:4 gegen NLA-Leader Rychenberg Winterthur als hartnäckiger Gegner.
Die Gastgeber nutzen eine bereits nach 118 Sekunden infolge Stockschlags gegen Marco Klauenbösch ausgesprochene Zweiminutenstrafe zur frühen Führung.
In der Folge stehen vor beachtlichen 1340 Besuchern in Winterthur immer wieder die beiden Torhüter im Zentrum des Geschehens. So verhindert Usters Nicola Brütsch vorerst mehrfach das 0:2. Sein Gegenüber Nicolas Schüpbach wehrt derweil die Versuche von Linus Chrétien, Pascal Schmuki und Timon Anderegg erfolgreich ab. Letzterer in numerischer Unterzahl.
Das 2:0 fällt dann doch, als Nico Mutter ein Diagonalzuspiel von Nico Püntener gekonnt verwertet (17.). Kein Grund zum Hadern für die Ustermer Spieler. Denn ausgerechnet dem ehemaligen Rychenberg-U21-Akteur Timon Günthard gelingt noch vor der ersten Pausensirene das Anschlusstor.
Schmid trifft nach Penaltyfehlschuss
Im ähnlichen Stil geht es weiter. Nach dem 3:1 durch den wiederum sehenswert von Püntener bedienten Mutter (34.), ist es Daniels Janis Anis, der verkürzen kann. Und im dritten Abschnitt findet Claudio Schmid in der 49. Minute mit dem 3:4 wiederholt eine Antwort auf einen nächsten Rückschlag. Dies, nachdem er zuvor mit einem Penalty noch an Rychenberg-Keeper Schüpbach gescheitert war.
Zu mehr sollte es im Zürcher Kantonsduell aber auch in der turbulenten Schlussphase nicht mehr reichen, wodurch der UHC Uster wieder unter den Playoff-Strich auf Platz 9 fällt. Nutzniesser davon ist Köniz Bern durch ein 6:2-Erfolg im Direktduell vom Sonntag auswärts bei Waldkirch-St. Gallen.