So steigt der FC Rüti ab
Nächste Kanterniederlage
Der FC Rüti hat eine ganz schwache Hinrunde auf ebensolche Weise beendet. Er war gegen Wiesendangen chancenlos und unterliegt überdeutlich 1:7.
Aussagekräftig sei das Resultat zwar nicht, sagte Rütis Verteidiger Tobias Küng nach der verheerenden 1:7-Niederlage gegen Wiesendangen. Lediglich sechs Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft waren nämlich bereit gewesen, bei garstigsten Bedingungen zum Nachtragsspiel auf dem Kunstrasen in Seuzach anzutreten.
Symptomatisch für die gesamte Hinrunde, die der FCR unter dem Strich abschliesst, seien Leistung und Ergebnis aber sehr wohl. Denn laut Küng steht es alles andere als gut um die Mannschaft.
So habe ich jedenfalls keine Lust mehr.
Tobias Küng, Verteidiger FC Rüti
«Irgendetwas muss in der Winterpause passieren, sonst steigen wir ab», sagte der Rütner Routinier, der nach dem zweiten Debakel innert vier Tagen maximal frustriert war. «So habe ich jedenfalls keine Lust mehr.»
Sogleich auf verlorenem Posten
Die Darbietung der Rütner war in der Tat besorgniserregend. Angesichts ihres Rumpfteams hatten sie sich offenbar schon vor dem Spiel mit einer Niederlage abgefunden und hätten schon nach wenigen Sekunden in Rückstand geraten können. Wiesendangen vergab diese erste Chance zwar, holte aber nur wenig später das Verpasste nach und ging in Führung.
Eine knappe halbe Stunde lang blieb der Spielstand knapp, bevor die Wiesendanger das ungleiche Duell mit einem Doppelschlag vorentschieden. Von einer Reaktion der Oberländer war auch nach der Pause nichts zu sehen – im Gegenteil: Bis zuletzt kassierten sie noch weitere vier Tore.
Für den einzigen kleinen Lichtblick an diesem aus Rütner Sicht tristen Abend sorgte Robbin Grimm, der mit seinem Treffer wenigstens verhinderte, dass Rüti nicht wieder torlos blieb.
Wiesendangen - Rüti 7:1 (3:0). – Tore: 3. Toma 1:0. 26. Toma 2:0. 34. Oehninger 3:0. 53.
T. Meli 4:0. 59. F. Meli 5:0.70. Oehninger 6:0. 73. R. Grimm 6:1. 77. Gfeller 7:1.
