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Ein Warnschuss für den Leader

Achtes Spiel, achter Sieg – doch den musste sich der EHC Dübendorf erdauern.

Sebastian Steiner und der EHC Dübendorf mussten gegen die Pikes Oberthurgau lange zittern.

Archivfoto: Robert Pfiffner

Ein Warnschuss für den Leader

Erstligist siegt spät

Der EHC Dübendorf wird beim 5:2-Sieg bei den Pikes Oberthurgau stärker gefordert, als ihm lieb ist.

Am Ende war es auch im Auswärtsspiel bei den Pikes Oberthurgau wie bisher immer in dieser Saison: Der EHC Dübendorf verliess das Eis als Sieger. Zum achten Mal in Serie gewann der MSL-Absteiger. Er führt die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung an und ist nun alleiniger Leader, weil Prättigau-Herrschaft gegen Burgdorf seine erste Saisonniederlage kassierte.

Doch beim 5:2-Erfolg in der Ostschweiz hatten die Dübendorfer mehr Mühe, als es das Schlussresultat vermuten lässt. Gleich zweimal gerieten sie in Rückstand – das gab es in dieser Saison noch nie. Und erst in den letzten zehn Minuten der Partie setzten sie sich auch resultatmässig vom Gegner ab. «Das war ein Warnschuss für die Mannschaft», sagte EHCD-Trainer Reto Stirnimann. «Es tat ihr gut, zu merken, dass man gegen jeden Gegner von Beginn weg parat sein und hart arbeiten muss.»

Lange war es zäh

Erstmals in Rückstand geriet der EHCD in Romanshorn in der 8. Minute, als die Gastgeber einen Dübendorfer Puckverlust in der neutralen Zone zu einem Konter nutzten. Der Ausgleich in der 19. Minute war ein Bully-Goal: Oliver Steiner gewann das Bully, Sebastian Steiner versenkte das Zuspiel.

Wir taten uns unheimlich schwer.

Reto Stirnimann

Trainer EHC Dübendorf

Für das zweite Drittel hatten sich die Dübendorfer vorgenommen, einfacher und schneller zu spielen – doch die Pläne wurden früh durchkreuzt. Bereits im ersten Einsatz wurde der EHCD auf dem falschen Fuss erwischt und geriet nach 25 Sekunden erneut in Rückstand. Danach entwickelte sich eine zähe Partie, in der die Dübendorfer zwar ein Chancenplus hatten, gegen die defensiv solide agierenden Gastgeber aber lange zu ineffizient waren. Im Powerplay erzielte Dominik Hardmeier den Ausgleich dann doch in der 29. Minute.

«Wir taten uns unheimlich schwer», sagte Stirnimann. «Wenigstens wurden wir im dritten Drittel effizienter.» Doch auch das dauerte. Erst in der 51. Minute schoss Lukas Schläppi im Powerplay den EHCD erstmals in Führung. Jann Bettinaglio legte vier Minuten später nach, und kurz vor der Sirene traf Nico Kammermann ins leere Tor.

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