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Der EHCW im ständigen Angriffsmodus

Erstligist Wetzikon dominiert beim 7:2 über Herisau nach Belieben. Luft nach oben hat bei den Oberländern aber noch das Powerplay.

Das nächste Tor: Wetzikons Gian-Andrea Thöny ist gegen Herisau sogar zweimal erfolgreich.

Archivfoto: David Kündig

Der EHCW im ständigen Angriffsmodus

Nächster klarer Heimsieg

Martin Weber

Der EHC Wetzikon besiegt Herisau 7:2. Der Oberländer Erstligist hat dabei sogar noch Chancen für einen weit höheren Sieg.

Gegen den SC Herisau kam der stark auftrumpfende EHC Wetzikon vor 378 Zuschauern mit 7:2 zu einem weiteren Kantersieg. Mit besserer Chancenauswertung hätte das Resultat durchaus noch deutlicher ausfallen können, denn mehrere Wetziker Spieler scheiterten zuweilen solo am gut reagierenden gegnerischen Schlussmann Jan Meyer, welcher auch sonst zahlreiche gefährliche Schüsse abwehren konnte.

Noch nicht so auf Touren kommt der EHCW offensichtlich beim Powerplay. Nicht nur blieben sechs Möglichkeiten ungenutzt, sondern auf den Punkt genau bei Ablauf der letzten Herisauer Strafe kassierten sie zwei Minuten vor Spielende noch den zweiten Gegentreffer zum Schlussresultat.

Die Appenzeller sahen sich von Beginn weg in die Defensive gedrängt und mussten einen Angriff nach dem anderen über sich ergehen lassen. Goalie Meyer vermochte mit zahlreichen guten Paraden seinen Kasten bis zur 12. Spielminute reinzuhalten.

Dann aber wurde er von Gian-Andrea Thöny mit einem präzisen Schuss auf Stockhandseite erwischt – 1:0. Zwei Minuten später liefen Nils Berni und Thöny zu zweit auf Meyer zu. Der puckführende Berni verzichtete auf den Querpass, schoss selbst und traf zur 2:0-Führung für sein Team.

Die Wetziker powerten weiter, und in der 17. Minute folgte ein herrlicher Treffer, bei dem Lars Mathys einen Tempovorstoss mit Siro Rutzer erfolgreich abschloss.

Der 3:0-Vorsprung nach dem Startdrittel war aufgrund des Gezeigten eigentlich viel zu knapp ausgefallen. Somit war wohl das Ziel der Modes-Truppe, den Vorsprung weiter auszubauen.

Selbst verstärktes Forechecking hilft nicht

Die Gäste wehrten sich mit verstärktem Forechecking, und weil Leroy Rüsi mit seinem Solo an Meyer scheiterte, blieb es bis zur Spielmitte bei diesem Resultat. Dann traf Rubio Schir herrlich aus der Drehung, und Noel Siren erhöhte vier Minuten später auf 5:0, ehe die Gäste nur 21 Sekunden später mit einem abgelenkten Schuss auf 1:5 verkürzen konnten (34.).

Im letzten Abschnitt dominierten die Platzherren weiter klar und erhöhten durch Thöny (43.) und Sebastian Bratko (49.) noch auf 7:1. Doch bei drei Powerplays in Folge blieben sie glücklos und mussten den spielerisch und läuferisch limitierten Herisauern gar noch den zweiten Ehrentreffer zugestehen.

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