Auf die Durststrecke folgt eine Gala
Erleichterung in Uster
Nach fünf erfolglosen Spielen biegen die NLA-Männer des UHC Uster gleich mit einem 12:4 über Basel auf die Siegesstrasse ein.
Endlich. Da ist der erste Saisonsieg in der NLA. Dabei drückte der UHC Uster beim 12:4 über Basel sogar mächtig aufs Gaspedal und verbesserte sich dadurch sogleich auf Platz 10.
Dabei platzte der Knoten mit kräftig umgestellten Linienformationen schon früh. Beginnend mit dem Führungstreffer durch Pascal Schmuki nach einem Sololauf, folgten in kurzen Abständen die Treffer von Linus Chrétien, nach einem bösen Basler Schnitzer vor dem eigenen Tor, sowie Marco Klauenbösch. Chrétiens 2:0 war übrigens seine Torpremiere im Ustermer Dress auf Meisterschaftsebene.
Auf der Gegenseite blieb auch ein frühes Time-out ohne Effekt. Im Gegenteil: Nur eine halbe Minute später netzte Filip Karlsson zum 4:0 ein. Wermutstropfen des ersten Abschnitts war das Ausscheiden Klauenböschs, nachdem er bei einem Vorstoss auf einen Basler Spielerblock aufgelaufen war.
Eine kurze Bangephase
Die einzig heikle Phase hatten die Ustermer zu Beginn des Mitteldrittels zu überstehen, als Basel innert kurzer Frist auf 2:4 verkürzte. Die Reaktion der Gastgeber liess aber nicht lange auf sich warten. Sie kam in Form eines Weitschusstreffers Yves Klötis, der bis Spielmitte durch die Tore von Marcel Arnet sowie Karlsson zum 7:2 garniert wurde.
Danach hatte Basel-Keeper Christian Coray die Nase voll und machte Claude Feigenwinter Platz. Der hatte vorerst Glück, traf Daniels Jānis Anis in Unterzahl nur die Latte. Nur wenig später griff auch er nach hinten, nachdem Karlsson zum 8:2 vollstreckt hatte.
Im Schlussabschnitt bot sich den Gästen eine letzte Chance zur Lancierung einer Aufholjagd, nachdem sie nach dem 3:8 in doppelter Überzahl agieren durften. Usters Keeper Sebastian Kuhn erwies sich aber nicht nur in dieser Phase als starker Rückhalt.
In der Folge fielen die Basler ziemlich auseinander, was Uster ermöglichte, das Resultat weiter in die Höhe zu schrauben. Anis traf zum 9:3, und dann war es Tobias Ledergerber vorbehalten, das «Stängeli» zu bewerkstelligen. Nach dem 11:3 durch Karlsson folgte noch der zwölfte Ustermer Treffer durch den lange Verletzten Josia Pfister (54.).