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Dübendorf werden Standards zum Verhängnis

Zwei Tore sind nicht genug: Der FC Dübendorf verliert, obwohl er eigentlich gar nicht viel zulässt.

Aron Santos Lima (rechts) schoss zwar zwei Tore – doch das reichte nicht.

Archivfoto: David Kündig

Dübendorf werden Standards zum Verhängnis

Sechste Saisonniederlage

Aus dem Spiel heraus liess der FCD gegen Dardania St. Gallen wenig zu. Doch das reichte nicht.

Interregio-Aufsteiger FC Dübendorf kassiert im Heimspiel gegen Dardania St. Gallen die sechste Saisonniederlage und bleibt damit unter dem Strich. «Wir haben uns heute selber geschlagen», fand FCD-Trainer Shaip Krasniqi nach der 2:3-Niederlage.

Aus dem Spiel heraus liessen die Dübendorfer tatsächlich nicht viel Gefahr zu. Alle drei Gegentreffer kassierten sie nach stehenden Bällen. Den dritten und entscheidenden rund eine Viertelstunde vor Schluss, als bei einer langen Freistossflanke ein Gegner am zweiten Pfosten vergessen ging und dieser seelenruhig einschieben konnte.

Zu viele Chancen vergeben

Begonnen hatte die Partie für den FCD gut. Er zeigte einige sehenswerte Spielzüge und ging in der 12. Minute in Führung, als Ricardo Pereira mit einem Ball in die Schnittstelle Aron Santos Lima lancierte – dieser liess sich nicht zweimal bitten. Danach hatten die Dübendorfer die Partie im Griff. Aus dem Nichts heraus fiel das 1:1 nach einem Corner per Kopf (20.). Und sechs Minuten später führten die Gäste gar, als sie einen Abpraller nach einer Freistossflanke verwerteten. Darauf reagierte der FCD schnell: Unmittelbar nach Wiederbeginn traf Lima erneut, nachdem er in die Tiefe lanciert worden war.

Mehr Tore schoss der FCD nicht – obschon er mehrfach in Führung hätte gehen können. Lima hatte Chancen auf den dritten persönlichen Treffer – und auch Pereira verpasste das 3:2. «Die Niederlage tut weh», fand Coach Krasniqi. «Denn eigentlich zeigten wir, dass wir in dieser Liga mithalten können.»

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