Im Gegenwind fährt er allen davon
Radcross Illnau
Einmal mehr Kevin Kuhn. Der Gibswiler Lokalmatador feiert am Radcross Illnau den dritten Erfolg in Serie.
Leicht wird es Kevin Kuhn nicht gemacht. Dennoch spricht der Gibswiler nach dem dritten Sieg in Serie am Radcross Illnau von einem perfekten Auftakt in die neue Saison. «Im Gegenwind versuchte ich zu pushen», sagt er zu seiner Renntaktik.
Der 25-jährige Lokalmatador wird insbesondere von Schweizer Meister Timon Rüegg hart gefordert – dem er am Ende aber immerhin 12 Sekunden abnehmen kann.
Den Schweizer Triumph perfekt macht Finn Trendler, der Dritter wird.
Krähemann zweitschnellste Schweizerin
Das Elite-Rennen der Frauen dominieren derweil die Fahrerinnen aus Frankreich und Italien. Gewonnen wird es wie schon bei den vergangenen beiden Austragungen von Hélène Clauzel. Die Französin siegt vor ihrer Landsfrau Evita Muzic und der Italienerin Francesca Baroni.
Nicht um die Spitzenplätze mitfahren kann Lara Krähemann, der es als zweitbester Schweizerin aber immerhin zu Platz 15 reicht. Auf die Gewinnerin Clauzel verliert sie rund zweieinhalb Minuten.
Die Eggerin ist mit ihrer Leistung zufrieden. «Ich bin froh, dass ich wieder Rennen fahren kann.» Dies nicht zuletzt deshalb, weil Krähemann in der Vergangenheit wiederholt gesundheitliche Rückschläge hatte einstecken müssen.
Im Cross für alle, dem Rennen für Nichtlizenzierte, setzt sich Michael Senn aus Hittnau durch.
Zufriedener OK-Präsident
Die elfte Ausgabe vom Radcross Hittnau lockt bei perfekten Herbstbedingungen gegen 3000 Zuschauerinnen und Zuschauer nach Illnau. Es dürfe ein neuer Rekordwert sein.
Erfreulich sind aber nicht nur die Besucherzahlen, sondern auch das grosse Feld an Athletinnen und Athleten am Radcross. Über 300 sind es auf sämtliche Kategorien verteilt. Entsprechend zufrieden zieht der neue OK-Chef Eric Brüngger Bilanz. «Es war ein voller Erfolg. Wir gehen davon aus, dass so viele wie noch nie nach Illnau gekommen sind.»

Und: Auf ihre Kosten kommen auch wiederholt Fans der Schweizer Luftwaffe. Das PC-7-Team zeigt in einer rund 25-minütigen Vorführung Kunststücke in der Luft.
