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Die Hoffnung auf eine Überraschung währt nur kurz

Der UHC Uster führt gegen GC nach dem Startdrittel. Am Ende ist das NLA-Derby dennoch eine deutliche Angelegenheit.

Usters Keeper Nicolas Brütsch musste gegen GC sieben Mal den Ball aus dem Netz holen.

Archivfoto: Christian Merz

Die Hoffnung auf eine Überraschung währt nur kurz

Weiter ohne Erfolgserlebnis

Der UHC Uster muss sich im NLA-Kantonsduell gegen die Grasshoppers 2:7 geschlagen geben.

Philipp Wyss

Das Positive vorneweg: Der UHC Uster führt im NLA-Derby gegen die Grasshoppers nach dem ersten Drittel 1:0. Linus Chrétien stibitzt auf Höhe der Mittellinie Jan Spinas als hinterstem Spieler den Ball und lässt auch Torhüter Cyril Haldemann keine Chance (18.).

Das Resultat war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, da der GC-Keeper in den ersten 20 Minuten mehr zu tun hatte als Uster-Keeper Nicola Brütsch. Zweimal muss dieser dennoch in extremis gegen Alessandro Alliata (11.) und Dylan Hasenböhler (17.) retten.

Nur eben: Am Ende verlieren die Ustermer ihr erstes Heimspiel der Saison vor rund 450 Besuchern klar 2:7 – und bleiben dadurch nach drei Partien noch ohne Erfolgserlebnis.

Die Stadtzürcher sind insbesondere im Powerplay effizienter und haben einen starken Noël Seiler in ihren Reihen.

Und so nimmt die Partie im zweiten Abschnitt seinen Lauf. GC nutzt die innerhalb von sieben Minuten gegen Uster ausgesprochenen Strafen, um die Partie durch Tore von Joël Rüegger und Sandro Cavelti zu drehen. Und als Hasenböhler kurze Zeit später zu viel Platz eingeräumt wird, steht es bereits 3:1.

Umstellungen verpuffen

Usters Coach Simon Meier versucht in der Folge, dem Rückstand mit zwei neu zusammengestellten Blöcken entgegenzuwirken. Eine mögliche Aufholjagd bleibt jedoch aus.

Im Gegenteil: Es ist der erwähnte Seiler, der die Führung weiter ausbaut (49.). Und nachdem das Heimteam eine zweite Bankstrafe gegen die Grasshoppers wiederholt nicht ausnutzt, erhöht Seiler mit einem tief angesetzten Airhook-Tor sogar auf 5:1.

Für den letzten Ustermer Lichtblick ist dann Timon Anderegg besorgt, der noch einmal verkürzt (54.). Hasenböhler und Noël Seiler mit seinem dritten Treffer sorgen aber schliesslich für ein klares Verdikt.

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