Ganz viel Ketchup für den UHC Laupen
Zweites Spiel, zweiter Sieg
Das Beste kommt zum Schluss. Die NLA-Frauen des UHC Laupen gewinnen gegen Aergera Giffers 4:1.
Geduldig bleiben. Das mussten die NLA-Frauen des UHC Laupen beim 4:1-Sieg im zweiten Saisonheimspiel gegen Aergera Giffers. Immer wieder rettete ein Stock der Freiburgerinnen, Aluminium oder Torfrau Vanessa Aebischer. Es war phasenweise ein regelrechtes Powerplay der Oberländerinnen bei numerischem Gleichstand. Nur Tore wollte keine fallen.
46 Schüsse allein im Mitteldrittel zählte Laupens Keeperin Pascale Mir. «Es war für mich schwierig, die Konzentration zu behalten. Auch wenn nichts passiert», sagte sie.
Der pure Gegenentwurf
Das Spiel war somit der pure Gegenentwurf im Vergleich zur Vorwoche, als Laupen beim 6:3 über Bern Burgdorf schon im ersten Drittel 5:0 führte.
Kein Grund zum Hadern. «Ihr kennt doch den Ketchup-Effekt», gab Assistenztrainer Kym Bähni den Spielerinnen in der zweiten Pause auf den Weg.
Der schnelle Ausgleich
Tatsächlich fiel in der 47. Minute endlich das erlösende 1:0 durch Andrea Wildermuth. Und Bähni sollte insofern recht behalten. Der Torbann war gebrochen. Statt dem 2:0 fiel stattdessen allerdings nur 51 Sekunden später der Ausgleich. Alyssa Buri traf sehenswert für den Aufsteiger.
Die Laupnerinnen konnten sich aber in der Schlussphase wiederholt auf das Gespann Wildermuth/Yara Hofmann verlassen, das in den Schlussminuten mit ihren Toren und Vorlagen noch für einen standesgemässen 4:1-Erfolg sorgte.
