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Der UHC Uster kann mit der Führung nicht umgehen

Erneut kein Erfolgserlebnis für den UHC Uster: Beim 3:4 gegen Thurgau gibt es aber zumindest den ersten Punkt.

Usters Yves Klöti (links) konnte sich gegen Thurgau (Timon Merz) einen Assist gutschreiben.

Archivfoto: Robert Pfiffner

Der UHC Uster kann mit der Führung nicht umgehen

Nur ein karger Lohn

Der UHC Uster verliert das zweite Saisonspiel in der NLA gegen Thurgau 3:4 nach Verlängerung.

Philipp Wyss

Der UHC Uster rettet sich im zweiten Spiel der NLA-Saison auswärts gegen Thurgau dank einem späten Treffer in die Verlängerung. Dort muss er sich allerdings in Unterzahl 3:4 geschlagen geben.

In einer kampfbetonten Partie mit wenigen spielerischen Höhepunkte dauert es 27 Minuten bis zum ersten Tor. Und dafür war sogar ein Penalty nötig, den Neuverpflichtung Joona Alatorvinen verwertete. Dies, nachdem zuvor Daniels Jānis Anis regelwidrig zu Fall gebracht worden war.

Die Freude über die Führung währte allerdings nur kurz. Fünf (!) Sekunden später konnten die Thurgauer nämlich schon wieder ausgleichen.

Immerhin: Die Gäste legten im dritten Abschnitt ein zweites Mal vor. Marco Klauenbösch überraschte den ehemaligen Ustermer Keeper Jan Lemke mit einem Schuss von der Seitenbande (44.).

Zwar etwas länger als beim ersten Gegentreffer, aber doch gerade mal 92 Sekunden benötigte Thurgau, um den erneuten Ausgleich zu erzielen. Thurgau-Topskorer Nils Graf war zentral vor dem Ustermer Gehäuse schlicht zu wenig eng gedeckt worden.

Auf ersten Rückstand reagiert

In der Folge überstand Uster eine zweiminütige Unterzahl, vor allem weil Goalie Nicola Brütsch einen Schuss Grafs spektakulär parierte. Fünf Minuten vor Drittelschluss folgte dann aber doch die erstmalige Thurgauer Führung, wobei Assistgeber Peter Kotilainen und Torschütze Silvan Fitzi die Defensive ausspielten.

Aber auch die Ustermer konnten auf den Rückstand reagieren: Zweieinhalb Minuten später kriegte Lemke den Ball nach einem Schuss Timon Günthards nicht zu fassen, und Joona Alatorvinen liess sich nicht zweimal bitten.

In der nötigen Overtime war vor den beiden Toren dann allerhand los. Alatorvinen, Klauenbösch und Marcel Arnet hatten sogleich Möglichkeiten, das Spiel zu entscheiden. Dann aber musste Brütsch ein weiteres Mal sein Können zeigen, um Thurgaus Yannick Rubis Schuss zu entschärfen. Vier Minuten später jubelte besagter Rubi dann aber doch noch, nachdem er in Überzahl das vierte und entscheidende Tor erzielte.

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