Im Niemandsland stellt sich für Sauber die Fahrerfrage
Nach dem Heim-GP in Monza
Das Hinwiler Sauber-Team ist im Wandel. Und muss sich Gedanken über die Fahrerpaarung machen – nicht nur für die nächste Saison.
Näher liegt keine Destination im aktuellen Formel-1-Kalender. 268 Kilometer liegen zwischen dem Sauber-Werk und dem Autodromo Nazionale Monza. Und das Heimrennen hatte diesmal einen noch spezielleren Charakter. Nicht nur, weil 150 Sauber-Mitarbeiter auf der Tribüne sassen.
Sportlich war Monza speziell, weil Valtteri Bottas als Zehnter den ersten Punkt nach einer fünf Rennen dauernden Durststrecke einfuhr – mit einem von Fahrer, Boxencrew und Strategieabteilung fehlerfrei gestalteten Rennen.
Und perspektivisch war es ein besonderes Rennen, weil es quasi der letzte doppelte Heim-GP war, bevor Titelsponsor Alfa Romeo per Ende Saison aufhört. Dass der C43 am Wochenende mit einer Sonderbemalung in den Farben der italienischen Trikolore versehen war, hatte aber nichts mit diesem Abschied zu tun, sondern mit der Lancierung eines neuen Sportwagens des Herstellers.
