Wer zu wenig Schiedsrichter stellt, muss tief in die Tasche greifen
Klubs drohen Bussen
Einige Vereine aus der Region tun sich schwer, genug Schiedsrichter zu stellen. Wer zu wenig hat, muss tief in die Tasche greifen.
Die Talsohle scheint durchschritten. Rund 690 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter zählt der Fussballverband der Region Zürich (FVRZ) wieder. Und die Hoffnung besteht durchaus, dass sich nach dem Grundkurs für Neueinsteiger von Ende August diese Zahl weiter verbessert.
«Wir sind nicht mehr so arg unter Druck», sagt Andreas Baumann. Der Volketswiler leitet die Abteilung Schiedsrichter im FVRZ.
Der Hilferuf vor einem Jahr, als der Regionalverband mit einem Brief an die Vereine über die alarmierenden Zahlen informierte, hat somit seine Wirkung nicht verfehlt. Unter 680 war der Bestand gefallen, sodass die Schiedsrichterabteilung erste Sofortmassnahmen ergreifen musste, und im letzten Herbst einzelne Runden in der 3. Liga sogar unter der Woche ansetzte.
