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Die nächste Reifeprüfung für den Fast-Absteiger

Der FC Greifensee hat eine Saison voller Emotionen hinter sich. Nach dem glücklichen Ende soll es in der Meisterschaft wieder aufwärts gehen.

Marco Preghenella und seine Greifenseer Teamkollegen schafftenin der letzten Saison in in extrem den Klassenverbleib.

Archivfoto: Seraina Boner

Die nächste Reifeprüfung für den Fast-Absteiger

Zweitligist FC Greifensee

Gleich auf drei Hochzeiten tanzt der FC Greifensee zu Beginn der Saison – und ist deshalb fast im Dauereinsatz.

Das Startprogramm des FC Greifensee ist happig. «Wir haben bis im September fast mehr Belastung als ein Profiteam. Mit dem Unterschied, dass dieses mehr Zeit für die Regeneration hat», sagt Trainer Felix Bollmann.

Tatsächlich sind die Greifenseer sogleich gefordert – dank dem erneuten Finalerfolg im FVRZ-Cup vorerst sogar in drei Wettbewerben.

Los geht es im Schweizer Cup, wo dem FCG allerdings wenig Losglück beschieden war. Immerhin wurde die doch eher undankbare Aufgabe gegen den FC Schönenwerd-Niedergösgen mit Bravour gelöst – durch einen 2:0-Auswärtssieg.

Doch aus dem grossen Cup-Fest auf dem Grossriet wird trotzdem weiterhin nichts. Stattdessen kommts nun zu einem Duell mit dem Genfer Zweitligisten Onex.

Die Hoffnung auf das grosse Los bleibt

Dafür gibts eine realistische Chance, eine weitere Runde zu überstehen und dann in den Achtelfinals (!) auf einen Grossen wie den FC Winterthur zu hoffen, der noch 2018 bei der letzten Cup-Qualifikation zu Gast gewesen war.

Der FCG hat nach dem Spiel gegen Schönenwerd-Niedergösgen einige sogenannte englische Wochen zu bewältigen.

Sportplatz Stighag, Greifensee
Der nächste Moment für die Greifenseer Ewigkeit – Spieler und Staff nach dem Cuperfolg über Witikon.

«Ich bin froh, dass wir derzeit keine Verletzten haben», sagt Bollmann. Ums Rotieren wird der Coach in dieser Phase ohnehin nicht herumkommen.

Gleichzeitig sollen in der Meisterschaft sofort einige Punkte her, damit das Team nicht ein ähnliches Szenario wie in der letzten Saison erlebt – mit dem Fastabstieg aus der 2. Liga. Bollmann spricht in diesem Zusammenhang von einer Reifeprüfung für die Spieler.

«Das Team hat auch in schwierigen Zeiten stets zusammengehalten. Und es ist auch jetzt keiner davongelaufen», sagt er zufrieden. Der 64-Jährige ist denn auch davon überzeugt, dass für eine bessere ­Platzierung weiterhin genügend Substanz im Kader besteht.

Die neue Saison nehmen die Greifenseer nämlich mit einem fast identischen Kader in Angriff. Dazugestossen sind einzig drei junge Spieler. Sie dürften allesamt in ­einer ersten Phase noch keine tragende Rolle einnehmen.

Kader FC Greifensee

Tor: Paulo Ricardo da Costa Almeida Rodrigues (30), Timmy Ley (30).
Verteidigung: Filipe Alves (20), Dario Hanhart (21), Tim Krieg (20), Jan Läderach (18), Patrick Ley (33), David Strebel (32), Pascal Unholz (26).
Mittelfeld: Severin Burkart (26), Raul Eberhardt (19), Sasa Fikic (32), Tobias Niklaus (32), Sascha Peter (18), Marco Preghenella (27), Noah Seifert (20), Tim Stocker (20).
Angriff: Nino Fikic (32), Luca Mercurio (22), Patrick Schmid (30), Alec Wegmann (21).

Zuzüge: Tim Stocker (Racing Club), Filipe Alves (Oerlikon/Polizei), Sascha Peter (Dübendorf).

Abgänge: Jamin Aabdouri (Fehraltorf), Loris Carotenuto (Regensdorf).

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