Zu Hause stürmt es sich am besten
Rütner Angreifer
Esmir Rastoder steht in Rüti nach dem Abgang von Topskorer Edison Syla noch stärker im Fokus.
Wer sich auf die Suche nach der Identität des FC Rüti begeben will, dem sei empfohlen, vorab einen Blick auf die Tabelle der abgelaufenen Zweitliga-Saison in der Gruppe 2 zu werfen. Das Muster, das sich dort offenbart, ist sogar für den oft unberechenbaren Amateurfussball bemerkenswert gut zu erkennen.
Mit dem 5. Rang und 41 Punkten gehört die Mannschaft zwar zum besseren Mittelfeld. Doch dieses Bild ist ein Mittel aus Extremen. Sowohl die 83 erzielten Tore als auch die 161 Strafpunkte sind in der Gruppe einsame Spitzenwerte.
Die 67 Gegentreffer sind dagegen: Abstiegsniveau. Das wiederum legt den Schluss nahe, dass der FC Rüti sein Heil im animierten Spiel nach vorne sucht. Und nicht in der defensiven Disziplin.

