Dieses Livestream-Projekt weist viele Knackpunkte auf
Aufregung im Amateurfussball
Ab der nächsten Saison sollen alle Spiele der 2. Liga interregional per Livestream übertragen werden – also auch jene des FC Uster und FC Dübendorf.
Der Ärger bei Dübendorfs Präsident Markus Herzog war gross, als er sich unlängst einen Beitrag des Schweizer Fernsehens mit der Überschrift «Knatsch im Amateurfussball» anschaute.
«Da machen wir nicht mit. Wir lassen uns doch nicht bevormunden», sagt er. Herzog meint damit die Streaming-Offensive des Schweizerischen Fussballverbands (SFV), die darin kontrovers thematisiert wird.
Ab der im August startenden Saison 2023/2024 sollen neu die Spiele der 2. Liga interregional von Ringier auf der Livestream-Plattform «Red» übertragen werden. Der Vertrag dazu zwischen der zuständigen SFV-Abteilung Amateurliga und dem Medienunternehmen wurde im letzten Herbst unterschrieben.

