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Ein Aufstieg fast aus dem Nichts

Der FC Kollbrunn-Rikon spielt erstmals seit 2011 wieder in der 3. Liga. Ein Durchmarsch war das aber nicht. Denn es gab auch Rückschläge.

Das gab es schon lange nicht mehr: Die Spieler des FC Kollbrunn-Rikon können sich über den Aufstieg in die 3. Liga freuen.

Foto: PD

Ein Aufstieg fast aus dem Nichts

Tösstaler Klub im Freudentaumel

Der FC Kollbrunn-Rikon spielt erstmals seit 2011 wieder in der 3. Liga.

Es brauchte nur einen rund zehnminütigen Effort für den FC Kollbrunn-Rikon, um den 5:1-Sieg sicherzustellen.

Zuerst brachte Robin Wüst sein Team kurz vor der Pause gegen Bäretswil 2:1 in Führung, dann doppelte Wüst nach (51.). Und als Cedric Hofmann in der 55. Minute den vierten Treffer bewerkstelligte, konnte die Feier eigentlich schon steigen.

Die Tösstaler schafften den Aufstieg in die 3. Liga dank dem Punktekoeffizienten – als einer von total drei Zweitklassierten der neun Gruppen. «Wir wussten natürlich, dass es bei einem Sieg reichen würde. Die Freude über den Erfolg ist riesig», sagt Trainer Sadri Sengör.

Dem FC Kollbrunn-Rikon war zunächst eine fast makellose Hinrunde gelungen (9 Siege, 1 Remis). Der Wintermeister musste später aber auch Rückschläge in Form von Niederlagen gegen Kempttal und Mitaufsteiger Seefeld 4 einstecken.

Aus den letzten sieben Partien resultierten dann wieder 17 Punkte, sodass es in der Gruppe 9 zum Aufstieg reichte.

Ein Team voller Eigengewächse

Bereits zwölf Jahre ist es her, seit Kollbrunn-Rikon letztmals in der 3. Liga spielte. Der Klub stürzte später sogar noch für zwei Saisons in die tiefste Spielklasse ab. Sengör selbst hatte vorerst als Spieler auf den Sportplatz Arlets gewechselt, ehe er ab 2019 als Trainer die Verjüngung im Kader forcierte.

«Der einzige Externe im Team bin ich», sagt der Wiesendanger nicht ohne Stolz. Und der Aufstieg kommt insofern überraschend, weil der FCKR in den letzten Jahren äusserst selten einen Spitzenplatz erreichte.

Das Gros der Spieler von Kollbrunn betritt also mit dem Sprung in die 3. Liga auch Neuland.

Einzig der heute 30-jährige Captain Cinzio Cialdella zählte schon 2011 zum Kader des letzten Drittliga-Teams. Der auf diese Saison hin zu seinem Stammverein zurückgekehrte Torjäger Robin Wüst (25 Treffer) schnupperte ausserdem bei Phönix Seen schon etwas Zweitliga-Luft.

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