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Fast alles spricht für Dübendorf

Der FC Dübendorf geht als Favorit in die Aufstiegsspiele zur 2. Liga interregional gegen Abtwil-Engelburg.

Spielen nach drei Jahren wieder gegeneinander: Dübendorfs Ali Hoti (links) und Jan Ledergerber vom FC Abtwil-Engelburg.

Archivfoto: Christian Merz

Fast alles spricht für Dübendorf

Glattaler Klub vor letztem Schritt

Der FC Dübendorf geht als Favorit in die Aufstiegsspiele zur 2. Liga interregional gegen Abtwil-Engelburg.

Zehn Siege, zwei Remis und nur eine Niederlage – die Rückrundenbilanz des FC Dübendorf ist eindrücklich. Der Zweitligist hat die letzten sechs Partien mit einem Torverhältnis von 26:3 gewonnen. Was soll da bei den formstarken Glattalern in den Aufstiegsspielen noch schiefgehen?

Gegner Abtwil-Engelburg musste zudem vor knapp drei Jahren schon einmal schmerzhafte Erfahrungen mit dem FCD sammeln, als er von diesem in einem Cup-Qualifikationsspiel glatt 2:6 abgefertigt wurde.

Die eigenartige Trennung

Dazu kommt, dass es beim Erstklassierten der Ostschweizer Gruppe 1 zuletzt turbulent zu und her ging. Von aussen betrachtet ziemlich ohne Not trennte sich die Klubführung im April vom langjährigen Trainer Marc Blumer nach einem 5:0-Sieg im Spitzenduell über Vaduz 2. Also just in dem Moment, als das Team die Tabellenspitze übernahm.

Der Grund: potenzielle zukünftige Interessenkonflikte, weil Blumer nach Saisonende zum FC Rorschach-Goldach wechselt. Zur eigenwilligen Entscheidung passte da auch die knappe Erklärung von Sportchef Sandro Mauret gegenüber dem «St. Galler Tagblatt»: «Es ist alles gesagt. Wir schauen nach vorn.»

Abtwil-Engelburg kam tatsächlich mit einem Interimstrainer ins Schleudern. Aus den ersten fünf Meisterschaftspartien resultierten noch vier Punkte. Dazu ging der Cup-Final gegen Winkeln SG verloren. Trotzdem sollte es am Ende reichen, weil ebendieses Winkeln in der letzten Partie patzte – und dadurch nochmals von der Spitze verdrängt wurde.

Der FC Abtwil-Engelburg kann als klassischer Zweitliga-Verein bezeichnet werden – seit 2008 spielt er ununterbrochen auf dieser Stufe. In der laufenden Meisterschaft ist insbesondere die Heimstärke herauszustreichen. Auswärts taten sich die St. Galler hingegen weitaus schwerer. Das Hinspiel vom Sonntag beim FCD, der zuletzt mehrere Kantersiege feierte, wird so zu einer Herkulesaufgabe.

Der zweite Hoffnungsträger

Aus regionaler Sicht interessiert aber nicht nur das Dübendorfer Abschneiden, sondern die Resultate des zweiten Zweitliga-Gruppensiegers Bülach. Dieser bekommt es mit dem Gruppenersten aus dem innerschweizerischen Regionalverband zu tun – dem FC Schattdorf aus dem Kanton Uri.

Steigen also der FCD und Bülach gleichermassen auf, kommt es für Greifensee doch noch zu einem späten Happy End. Als besserer Tabellenzwölfter der beiden Gruppen würde der Verein so in der 2. Liga verbleiben.

Besonders daran: Spätestens Bescheid erhalten die Greifenseer am Samstag, 24. Juni – rund zwei Stunden nach dem Ende ihres Cup-Finals in Kloten gegen Witikon. Dann, wenn nur wenige Kilometer entfernt in Bülach der Schlusspfiff erfolgt ist.

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