Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Sport

Noch kein Aufstiegsjubel und kein Abstiegsfrust

In der 2. Liga ist alles komplizierter als üblich. Mittendrin: der FC Dübendorf und FC Greifensee.

Nach dem letzten Liga-Heimspiel wurde in Dübendorf auch schon gefeiert – allerdings nur wegen der Verabschiedung des langjährigen Spielmachers Ali Hoti.

Archivfoto: David Kündig

Noch kein Aufstiegsjubel und kein Abstiegsfrust

Vor letzter Runde

In der 2. Liga ist alles komplizierter als üblich. Mittendrin: der FC Dübendorf und der FC Greifensee.

Es ist eine aussergewöhnliche Situation in der 2. Liga vor der letzten Runde. Der FC Dübendorf ist zwar bei einem Sieg gegen Zürich City nicht mehr von der Spitze der Gruppe 2 zu verdrängen.

Um wirklich aufzusteigen, müssen sich die Sieger der beiden Zürcher Zweitliga-Gruppen allerdings noch in Aufstiegsspielen bewähren. Die Glattaler würden so als Tabellenerster an den folgenden Wochenenden in einem Hin- und Rückspiel auf den Ostschweizer Vertreter Winkeln SG oder Abtwil-Engelburg treffen.

Der Grund dafür ist eine Reform in der 2. Liga interregional, wodurch inskünftig in vier Gruppen nur noch 64 statt 76 Teams mitspielen.

Noch mehr Eventualitäten gibt es, wenn es um den Abstiegskampf geht. Dies, weil die Meisterschaft in der Interregio noch eine Woche länger dauert als in der 2. Liga – und weil durch die Reform neben den drei üblichen Absteigern aus den fünf Gruppen der 2. Liga interregional noch drei Tabellenzwölfte relegiert werden.

Das klingt alles ziemlich kompliziert. Und doch ist aus Zürcher Sicht ziemlich klar, dass es mit Regensdorf für einmal nur einen Absteiger geben dürfte. Aber was hat dies alles für einen Einfluss auf die Auf- und Abstiegsentscheidung in der 2. Liga? Das sind die möglichen Szenarien.

  • Beide Zürcher Gruppensieger steigen auf: Der bessere Tabellenzwölfte der beiden Gruppen (derzeit Bassersdorf) bleibt in der 2. Liga.
  • Einer der beiden Gruppensieger steigt auf: Keine zusätzlichen Absteiger.
  • Beide Zürcher Gruppensieger scheitern in den Aufstiegsspielen: Der schlechtere Tabellenelfte der beiden Gruppen (derzeit Wollishofen) steigt ab.

Aus regionaler Sicht ist in der 2. Liga neben Leader Dübendorf nur noch Cup-Finalist Greifensee als Tabellenelfter der Gruppe 2 direkt in die Abstiegsentscheidung involviert. Mit einem Sieg am letzten Spieltag über Wiesendangen hat der FCG den Klassenerhalt auf sicher.

Anders sieht es bei einem Unentschieden oder einer Niederlage aus, wodurch die Greifenseer auf dem viertletzten Platz verbleiben oder sogar auf einen Abstiegsrang (12.) rutschen könnten.

Der mögliche Greifenseer Super-GAU

Definitiv Klarheit über eine mögliche Relegation hätten sie in diesem Fall allerdings erst zwei Wochen später. Nach den Rückspielen der Aufstiegsspiele zur 2. Liga interregional.

Also just an dem Tag, an dem für das Team von Trainer Felix Bollmann der Final des FVRZ-Cups gegen Witikon steigt. Es klingt ziemlich grotesk: Der FC Greifensee könnte so fast zeitgleich den Cup gewinnen – und im schlechtesten Fall absteigen.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns