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Bereit für den nächsten Schritt

Andi Hoti hat mit der U23 des SC Freiburg eine starke Saison gezeigt. Wo der Volketswiler inskünftig spielt ist aber noch ungewiss.

Andi Hoti entwickelte sich in der U23 des SC Freiburg schnell zu einer festen Grösse.

Foto: SC Freiburg

Bereit für den nächsten Schritt

Oberländer Fussballer in Deutschland, Teil 4

Andi Hoti hat mit der U23 des SC Freiburg eine starke Saison gezeigt. Wo der Volketswiler inskünftig spielt, ist aber noch ungewiss.

Der Wert von Andi Hoti lässt sich allein aus den Zahlen lesen.

Von seinem Klub Inter Mailand für ein Jahr an die U23 des SC Freiburg ausgeliehen, hätte der Volketswiler mit seinem Team eigentlich als Tabellenzweiter den Sprung in die 2. Bundesliga geschafft. Nur sind die Breisgauer in ihrer Rolle als zweite Mannschaft gar nicht aufstiegsberechtigt.

Bestandteil der stärksten Defensive der Liga

Besonders eindrücklich bei diesem Erfolg: Die 34 Gegentore sind der absolute Spitzenwert der Liga. Die Freiburger kassierten also im Schnitt nur 0,91 Treffer pro Spiel.

Hoti dürfte seinen Anteil an dieser Stabilität gehabt haben, da er als Innenverteidiger zum festen Inventar des SCF gehörte. Selbst wenn der 20-Jährige in seiner ersten Saison im Erwachsenenfussball zweimal für einige Wochen durch eine Muskelverletzung ausgebremst wurde.

Lukas Karrer, der die Freiburger Profiteams als Redaktor bei der «Badischen Zeitung» eng begleitet, sagt: «Er ist sogleich uneingeschränkt gesetzt gewesen.»

Nur: Wie geht es mit Hoti weiter? Obwohl er beim letzten Saisonspiel im Dreisamstadion offiziell verabschiedet wurde, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Der SCF soll jedenfalls mit Inter Mailand, wo Hoti noch einen Vertrag über ein Jahr besitzt, in Verhandlungen stehen. Bei einer möglichen definitiven Übernahme wäre mittel- oder kurzfristig dann auch die Beförderung ins Freiburger Bundesliga-Team möglich.

Eher unrealistisch erscheint derweil eine Rückkehr nach Mailand und damit wohl in den italienischen Nachwuchsfussball – sie wäre für Hoti ein Rückschritt. Und gänzlich unrealistisch erscheint der Aufstieg ins Kader des Serie-A-Teams von Inter, das in einer Woche im Champions-League-Final steht.

Ein Wechsel zu GC steht im Raum

Im Raum steht dafür nach dreieinhalb Jahren eine Rückkehr in die Region – zu den Grasshoppers. Er wird als Nachfolger vom in die Bundesliga wechselnden Noah Loosli gehandelt. Was Hoti bei den Zürchern erwarten würde, ist ungewiss. Die Verträge von diversen Leistungsträgern sind ausgelaufen. Und ebenso nicht bekannt ist der neue Trainer.

Aber wer wie der ehemalige FCZ-Junior vor seinem 17. Geburtstag das Elternhaus in Volketswil verlässt, um ohne Ausbildung in einem italienischen Grossklub auf die Karte Fussball zu setzen, der scheut sicher nicht die unruhige Umgebung von GC.

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