Aus dem Nichts an die Spitze
Fehraltorfer Padel-Nationalspielerin
Die Fehraltorferin Larissa Meyer zählt zu den besten Schweizer Spielerinnen im Padel – und hat auch im Alter von 41 Jahren noch hohe Ziele.
Es ist der sportliche Höhepunkt bei der Eröffnung der neuen Padel-Arena in Pfäffikon. Auf der einen Seite des Netzes die früheren Fussballprofis Diego Benaglio und Mladen Petric als Zugpferde – auf der anderen Seite die Padel-Nationalspielerinnen Larissa Meyer und Karin Hechenberger. Im Spiel scheint zunächst einiges für Benaglio/Petric zu laufen. 5:2 ist das prominente Gespann im ersten Satz in Führung.
Doch das Frauenduo vermag aufzudrehen, sodass es zur Wende kommt. «Im Tiebreak hatte Benaglio eine Nervenschwäche», sagt Meyer mit einem Schmunzeln. Im zweiten Durchgang sind die Ex-Fussballer dann weitgehend chancenlos.
Die Fehraltorferin Meyer bildet mit Hechenberger das derzeit beste Schweizer Frauenpaar in der Trendsportart, die Elemente aus dem Squash und Tennis vereint. Die weibliche Konkurrenz ist hierzulande allerdings noch überschaubar. «Es gibt derzeit etwa zehn Spielerinnen, die Padel ernsthaft bestreiten», sagt Meyer.

