Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Sport

Ein nächster Höhenflug ist bei den Volleyballern weit weg

Die Männer-Teams von Uster und Wetzikon spielen in der 2. Liga an der Spitze mit. Ein Aufstieg ist aber in beiden Vereinen kein Thema.

Der Ustermer Jonas Devasia-Metzger (Nummer 12) setzt zu einem wuchtigen Smash an.

Foto: Christian Merz

Ein nächster Höhenflug ist bei den Volleyballern weit weg

Volleyball 2. Liga

Die Männer-Teams von Uster und Wetzikon spielen in der 2. Liga an der Spitze mit. Ein Aufstieg ist aber in beiden Vereinen kein Thema.

Es ist ein spannendes Hin und Her. Zweimal gelingt dem VBC Wetzikon knapp der Satzausgleich. Am Ende setzt sich allerdings trotzdem Volley Uster im Zweitliga-Duell 3:2 durch.

Den entscheidenden letzten Durchgang gewinnen die Gäste 15:11. Tatsächlich war bereits der erste Vergleich in der Hinrunde ähnlich spektakulär verlaufen.

Damals konnte Wetzikon sogar einen 0:2-Satzrückstand korrigieren – und dann in extremis nach einem 17:15 jubeln.

Die dieses Mal erfolgreichen Ustermer stehen bereits vor dem letzten Meisterschaftsspiel vom Donnerstag als Tabellenzweiter fest. Selbst eine Niederlage im Derby hätte daran nichts geändert.

Es präsentiert sich damit ein nahezu identisches Szenario wie vor einem Jahr. Schon damals hatte sich Voléro Zürich 3 den Gruppensieg geholt, gefolgt von Uster und Wetzikon.

Den Blick nach oben richten aber weder die erstklassierten Stadtzürcher noch die beiden Klubs aus der Region. «Auch in der 2. Liga wird auf einem guten Niveau gespielt. Zudem ist es so einfacher, junge Spieler zu integrieren», sagt Usters Präsident Bruno Michel.

Ähnlich klingt es bei seinem Wetziker Gegenüber. Viele ehemalige Nationalliga-Spieler würden hier zum Plausch spielen, weiss der Spieler und Teamverantwortliche Mario Clavadetscher. Die besten Mannschaften hätten zumindest hinteres Erstliga-Niveau.

«Für uns ist ein Aufstieg nur schon aufgrund der Altersstruktur in der Mannschaft allerdings wenig sinnvoll», sagt Clavadetscher. Es gibt deshalb keine Ambitionen derzeit in diese Richtung.

2017 noch drei Teams in 1. Liga

Das ist insofern bemerkenswert, als bis vor sechs Jahren sogar noch drei Teams aus der Region auf Stufe 1. Liga spielten. Die heute in der 3. Liga auflaufenden Frauen des VBC Wetzikon mussten damals als erste Equipe absteigen. 2019 folgten ihnen Volley Uster.

Die Wetziker Männer hingegen schafften 2018 sogar den Aufstieg in die NLB – und befanden sich zu diesem Zeitpunkt somit noch mitten auf der Abenteuerreise in der zweithöchsten Spielklasse.

Diese endete dann im 2020 – trotz sportlich erreichten Klassenerhalt. Aufgrund einer anstehenden Ligareform und vielen Wechseln im Kader zogen sich die Oberländer freiwillig in die 2. Liga zurück.

Noch heute ist ein kleiner Kern des damaligen Teams mit dabei. Auch Clavadetscher erlebte diese Zeit zum Teil mit. Er sagt: «Der damalige Aufwand war relativ hoch.» Auch seien einige Spieler von weit her nach Wetzikon angereist.

Gedanken, sich wieder in eine ähnliche Richtung zu entwickeln, sind auch einige Jahre später weit weg. Dies obwohl beide Volleyball-Vereine auf stabilen Beinen stehen.

Gerade Uster ist personell äusserst üppig aufgestellt – mit insgesamt neun Teams bei den Aktiven. Über 200 Mitglieder zählt der Verein.

Wartelisten im Nachwuchs

Dieses Bild widerspiegelt sich auch im Nachwuchsbereich. Bereits im Schulsport ist das Interesse am Volleyball gross. Uster muss deshalb bei den Mädchen und Buben sogar lange Wartelisten führen.

Besonders stolz ist man auf die eigenen U20-Junioren, die sich unlängst für die Schweizer Meisterschaften qualifizierten und dort den 13. Platz erreichten.

Noch etwas mehr Aufbauarbeit ist beim VBC Wetzikon nötig. Doch auch für Mario Clavadetscher stimmt die Richtung im Verein.

«Die ältesten Juniorenteams sind noch im Aufbau. Mit dem Ziel sie langsam und ligaunabhängig an die Aktiven heranzuführen», sagt er.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns