Durchs Oberland zum Meistertitel
Zeitfahr-SM
Nochmals ein Rad-Höhepunkt in der Region: Vor den Titelkämpfen im Strassenrennen in Wetzikon wird im Juni das Zeitfahren ausgetragen - der Start ist in Gossau.
Gossau erlebt am Donnerstag 22. Juni seine Hauptprobe für die Rad-Weltmeisterschaften vom nächsten Jahr in Zürich. Dann ist die Oberländer Gemeinde Startpunkt der Zeitfahr-Entscheidungen.
Nun wird auch das Zeitfahren der Schweizer Meisterschaften von Gossau aus lanciert. Das Rennen führt auf einem technisch und topografisch anspruchsvollen Parcours durch das Zürcher Oberland.
Der Schlussabschnitt geht dabei auf einer Strecke entlang der Flanke des Pfannenstiels. Das Ziel ist beim Schützenhaus in Meilen.
Dies ist insofern aussergewöhnlich, weil sich Start und Ziel an den Zeitfahren-SM oft am selben Ort befinden.
«Wir freuen uns sehr darüber, dass Gossau durch dieses Radereignis in den Blickpunkt rücken wird», lässt sich dazu Gossaus Gemeindepräsident Jörg Kündig in einer Mitteilung zitieren.
Gossau war übrigens schon vor elf Jahren Schauplatz eines Zeitfahrens – damals im Rahmen der Tour de Suisse.

Die Zeitfahr-SM 2023 wird auf zwei unterschiedlich langen Strecken ausgetragen.
So findet beispielsweise das Rennen der Para-Athleten auf einem kürzeren Parcours statt. Zu den möglichen Medaillenkandidaten zählen dort auch die Oberländer Felix Frohofer (Russikon) und Benjamin Früh (Grüt).
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Noch anspruchsvoller und länger ist die Route beim Kampf gegen die Uhr in den Elite-Wettbewerben.
Und mit der Zeitfahr-SM durch das Oberland schliesst sich auch der Kreis.
Am darauffolgenden Wochenende vom 24. und 25. Juni werden nämlich auf einem hügeligen Rundkurs mit Start und Ziel in Wetzikon auch die Meistertitel im Strassenrennen vergeben.
Auch der Countdown zur Heim-WM
Und: Um mehr als Medaillen geht es sogar für die besten Schweizer Radprofis. «An der SM im Zürcher Oberland beginnt für uns der Countdown zur Heim-WM», betont Patrick Müller, Leistungssportchef von Swiss Cycling.
Wozu die Schweizerinnen und Schweizer im Zeitfahren fähig sind, zeigte sich unlängst bei der WM in Australien. Sowohl Stefan Küng (Silber) wie auch Marlen Reusser (Bronze) schafften es dort in der Elite aufs Podest. Und die Mixed-Staffel holte sich sogar den Titel.
