Dübendorf mit dem Abstieg vor Augen
Nächste Niederlage
Für den EHC Dübendorf wird die Luft in der MHL immer dünner. Die Glattaler müssen sich gegen Bülach klar 1:5 geschlagen geben.
Der EHC Dübendorf verliert das kapitale Spiel in Bülach 1:5.
Da Frauenfeld bei Franches-Montagnes 6:0 siegte, beträgt der Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz drei Spiele vor Schluss nun vier Punkte. Dübendorf benötigt nun die Mithilfe anderer Vereine.
Bülach war ehrgeiziger und nutzte unsere Fehler rigoros aus.
Reto Stirnimann
Trainer EHC Dübendorf
«Bülach war ehrgeiziger und nutzte unsere Fehler rigoros aus», sagt EHCD-Coach Reto Stirnimann. Mit Blick auf die schwierige Tabellenlage ist für ihn klar. «Wir dürfen nicht auf die anderen schauen, sondern unsere Leistung über 60 Minuten bringen.»
Dübendorf startete positiv ins Spiel, doch zeigte sich bald, dass schlicht und einfach die Skorer fehlen. Wenn die Routiniers Eric Geiser oder Dominik Hardmeier nicht treffen, springt kein anderer Stürmer in die Bresche.
Die Angriffe sind strukturlos und ohne jeden Überraschungseffekt. So wird Dübendorf nicht in der MHL bestehen können.
Starkes Mitteldrittel der Unterländer
In der animiert geführten Parte geriet der EHC Dübendorf in der 10. Spielminute nach einem Schuss aus der Halbdistanz von Edson Harlacher in Rückstand.
Dieser Treffer spielte Bülach in die Karten, da die Unterländer defensiv sehr gut standen und auf schnelle Gegenstösse lauern konnten.
Da Andrin Epprecht nach nur 28 Sekunden im zweiten Abschnitt einen Angriff zum 2:0 nutzte, kam der EHCD unter noch grösseren Zugzwang.
Jan Wieszinsky verkürzte zwar sehenswert, doch wenig später stellte Ramon Diem den alten Abstand wieder her. Bülachs Lukas Walder erwischte Remo Trüb zudem etwas glücklich; 4:1 nach vierzig Minuten.
Die Unterländer konzentrierten sich geschickt auf das Verwalten des Vorsprungs. Dübendorf lief mal für mal an, doch fehlte die Qualität um einen zwingenden Angriff konstruieren zu können.
Vom EHCD kam zu wenig, um Bülach nochmals in Bedrängnis bringen zu können. Der fünfte und letzte Treffer Bülachs fiel ins verlassene Gehäuse.
