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Für den UHC Uster sind die Playouts nahezu Alltag

Seit 2010 spielt der UHC Uster ununterbrochen in der höchsten Spielklasse. In die Playoffs hat er es in dieser langen Zeitspanne aber nur dreimal geschafft.

Für Uster mit Nicolas Brütsch gab es in der letzten Saison gegen GC nichts zu holen.

Christian Merz

Für den UHC Uster sind die Playouts nahezu Alltag

Unihockey NLA

Seit 2010 spielt der UHC Uster ununterbrochen in der höchsten Spielklasse. In die Playoffs hat er es in dieser langen Zeitspanne aber nur dreimal geschafft. Auch diese Saison geht es ein weiteres Mal um den Ligaerhalt in der NLA.

2022/23, Playouts – Qualifikation: 11. Rang

Einmal mehr. Die NLA-Männer des UHC Uster müssen in die Playouts (Best-of-7). Da wartet zumindest mit Thurgau ein Gegner, den man in dieser Saison zweimal bezwungen hat. Zunächst 5:3 auswärts und vor Wochenfrist klar 9:4.

«Das ist sicher kein Nachteil, aber kaufen können wir uns dafür auch nichts mehr. Die beiden Partien waren lange Zeit ausgeglichen und sehr hart umkämpft», sagt Captain Tobias Ledergerber vor dem Auftakt.

Start zur Serie gegen den Tabellenzehnten ist am Sonntag in Weinfelden. Weiter gehts an den kommenden Wochenenden mit jeweils einer Doppelrunde.

2021/22, Playoff-Viertelfinals – Qualifikation: 7. Rang

Der UHC Uster ist in sämtlichen Spielen gegen den späteren Meister Grasshoppers weitgehend chancenlos. Drei der vier Partien in der Best-of-7-Serie gehen sogar zweistellig verloren.

2020/21, Qualifikation: 10. Rang (nur 11 Spiele), Challenge Round: 9. Rang (5 Spiele)

Es ist coronabedingt eine besondere Saison – inklusive einer dreimonatigen Pause. Es kommt dadurch sogar zu einer Modus-Anpassung. Ende Januar endet die Vorrunde. Während die Top 6 für die Playoffs qualifiziert sind, müssen die restlichen Teams – darunter der UHC Uster – in die Challenge Round. Da machen sie die letzten beiden Plätze aus. Uster verbessert sich nur noch auf Rang 9. Damit ist Saisonschluss, weil es für einmal keinen Absteiger gibt.

2019/20, Playouts, Qualifikation: 9. Rang

Am Ende fehlen vier Punkte zur Qualifikation für die Playoffs. Der UHC Uster muss in die Playouts, bekundet dort allerdings wenig Probleme und setzt sich gegen Sarnen mit 4:0-Siegen durch (Best-of-7).

2018/19, Playoff-Viertelfinals, Qualifikation: 7. Rang

Es fehlt manchmal nicht viel in den Playoff-Viertelfinals. Das letzte Spiel gegen den erneuten Gegner Wiler-Ersigen geht beispielsweise nur 2:3 verloren. Trotzdem endet die Best-of-7-Serie 0:4.

Wiler Claudio Mutter trifft zum 5:3.
Am Boden gegen Wiler-Ersigen.

2017/18, Playoff-Viertelfinals, Qualifikation: 8. Rang

Im zweiten Spiel des Playoff-Viertelfinals gegen Wiler-Ersigen führt der UHC Uster bis zur 46. Minute – es sollte aber nicht reichen. Und die Ustermer gehen letztlich gänzlich sieglos aus der Best-of-7-Serie heraus.

2016/17, Playouts, Qualifikation: 10. Rang

In den Playouts geht es gegen Thun. Dort legen die Ustermer schnell vor. Der erste «Matchpuck» wird noch vergeben. Die Serie (Best-of-7) endet schliesslich aber doch 4:1.

2015/16, Playouts, Qualifikation: 10. Rang

In den Playouts wartet Waldkirch-St. Gallen. Und die Serie hat es in sich. Der UHC Uster gerät 0:1 und 1:2 in Rücklage und legt wieder vor. Die Best-of-7-Serie geht schliesslich mit einem glücklichen Ustermer Ende über die volle Distanz.

Uster Florian Hafner gegen WASA David Gross
Usters Florian Hafner zaubert gegen David Gross von Waldkirch.

2014/15, Playouts/Abstiegsspiele, Qualifikation: 11. Rang

Die Playout-Serie gegen Kloten-Bülach geht 2:4 verloren. Der Abstieg kann aber hinterher relativ komfortabel gegen Zug United mit 4:0 Siegen verhindert werden.

2013/14, Playouts, Qualifikation: 10. Rang

Erst in der Verlängerung der «Belle» folgt die Erlösung. Beide Teams erleben eine Achterbahn der Gefühle in der Serie. Uster gerät 0:1 in Rückstand, zieht dann auf 3:1 davon. Und kann dann doch erst den dritten Matchball gegen Waldkirch-St. Gallen verwerten.

2012/13, Playouts, Qualifikation: 11. Rang

Der letzte Sieg in der Playouts-Serie wird regelrecht erzittert. Doch mit dem 5:4-Erfolg bei Olten-Zofingen ist alles klar. Und Uster kann den Klassenerhalt nach 4:1 Siegen feiern.

2011/12, Playouts, Qualifikation: 9. Rang

Es sieht ganz schlimm aus nach drei Partien in der Playout-Serie (best-of-7). Die Ustermer liegen gegen Zug United 0:3 hinten. Zwei Niederlagen davon fallen sogar sehr deutlich aus. Doch es gelingt die kaum mehr geglaubte Wende. Mit einem 5:3 vor über 700 Zuschauern ist der vierte und entscheidende Sieg in trockenen Tüchern.

Sporthalle Buchholz, Zug Wyttenbach Renato und Grüter Markus
Uster musste in der Serie gegen Zug United hart kämpfen.

2010/11, Playouts/Auf-/Abstiegspoule, Qualifikation: 10. Rang

Der UHC Uster verliert in den Playouts gegen Rychenberg Winterthur klar 0:4. Und muss sich dann der Auf-/Abstiegspoule dem UHT Eggiwil stellen. Nach einem Fehlstart gibts noch einen 3:1-Erfolg in der Best-of-5-Serie.

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