Am Lauberhorn könnte er sein WM-Ticket holen
Roulin vor den Rennen in Wengen
Der Grüninger Gilles Roulin startet am Lauberhorn mit viel Selbstvertrauen – und einer Startnummer, die so tief ist wie lange nicht mehr.
Es sind stressige Tage für Gilles Roulin: Am Montag war Abgabetermin für seine Masterarbeit. Und diesen Sonntag steht die mündliche Abschlussprüfung an für den angehenden Jurist. «Ich lerne so oft es geht», sagt der Grüninger am Telefon, als er mit dem Auto ins Berner Oberland fährt.
Eine ideale Vorbereitung auf die Lauberhornrennen sieht sicher anders aus. Doch für Roulin ist der Spagat zwischen Studium und Weltcup-Zirkus Normalität. Er ist froh, dass diese Phase bald vorbei ist – «es dauert nun schon siebeneinhalb Jahre, das hängt an», sagt er. Und doch will er auch künftig seinen Kopf mit anderem als mit Skirennen beschäftigen. Auch schon war er froh darum, weil es half, Abstand zu gewinnen.
