Auf dem achten Rang nimmt der EHC Dübendorf die zweite Hälfte der Qualifikation in der höchsten Amateurliga MHL in Angriff. Gegen die Düdingen Bulls spielt er am Samstag – und bei einer Niederlage laufen die Glattaler gar Gefahr, unter den Trennstrich zu fallen. «Nach 22 Jahren sind wir nun das erste Mal in dieser Situation», sagt Sportchef Urs Wüst. «Sie ist ungewohnt und unkomfortabel.»
Eigentlich wär der Anspruch ein anderer, eigentlich möchte Dübendorf zu den Spitzenteams gehören – Jahr für Jahr ist das Ziel, die Qualifkation mindestens auf dem 4. Rang abzuschliessen. Das gelang bisher mit Ausnahme der letzten Saison (5. Rang) immer in der seit 2017 existierenden MHL. Doch nun hat der EHCD bereits elf Punkte Rückstand auf die Top 4.
Nur einer ist schwächer
Das Problem ist offensichtlich: Den Dübendorfern fehlen die Tore. Nur 35 haben sie in den ersten 16 Spielen erzielt. Lediglich Aufsteiger Frauenfeld (29) traf noch weniger. «Wir zeigten eigentlich viele gute Spiele, aber belohnten uns dafür nicht», sagt Trainer Reto Stirnimann.
Das Hauptproblem ist die Effizienz – die Dübendorfer kommen zwar zu genügend Chancen, im Abschluss hapert es aber. Es ist kein neues Phänomen bei den Glattalern – sie kämpfen immer mal wieder mit dem Problem, dass sie den Puck lieber ins Tor tragen als Treffer erzwingen.

