Nun ist es offiziell: Ab Januar 2023 steigt Ringier mit der Streaming-Plattform «Red» ins Frauen- und Amateureishockey ein. Ein Kooperationsvertrag über fünf Jahre sei unterzeichnet worden, heisst es in der Medienmitteilung des Verbands Swiss Ice Hockey Federation (SIHF).
Als «grosser Meilenstein» wird der Deal angepriesen, es sei «gerade für das Fraueneishockey der nächste Schritt in der Steigerung der Visibilität», wird SIHF-CEO Patrick Bloch zitiert.
Doch während die Frauenliga gratis zu sehen sein wird, muss zahlen, wer sich für die höchste Amateurliga MyHockey League interessiert. Dort spielt der EHC Dübendorf mit, der seit dieser Saison mit «DübiTV» einen eigenen Livestream anbietet.
Seit die Klubs darüber informiert wurden, dass der Verband mit Ringier einen Vertrag ausarbeitet, setzten sich die Dübendorfer zur Wehr. Sie wissen jetzt, dass ihre Bemühungen vergeblich waren.

